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Christof Bitschi wird neuer FPÖ-Klubobmann

Christof Bitschi wird neuer FPÖ-Klubobmann
Christof Bitschi wird neuer FPÖ-Klubobmann ©VN
Der Vorarlberger FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi wird neuer Klubobmann seiner Fraktion im Vorarlberger Landtag. Das gaben Bitschi und der bisherige Klubobmann Daniel Allgäuer am Dienstag bei einer Pressekonferenz bekannt.

Der Beschluss sei in der konstituierenden Sitzung des blauen Landtagsklubs einstimmig gefallen, ebenso einstimmig wurde Allgäuer zu Bitschis Stellvertreter gewählt. Allgäuer werde weiter eine entscheidende Rolle spielen, er bedanke sich aber dennoch für dessen Arbeit als Klubobmann in den vergangenen fast vier Jahren, so Bitschi. Er und Allgäuer hätten bisher gut zusammengearbeitet und würden den freiheitlichen Klub in den nächsten fünf Jahren zusammen führen.

"Notwendige Kontrolle" ausüben

Als Oppositionspartei will die FPÖ einerseits die "notwendige Kontrolle" über die Regierung ausüben, vor allem aber auch eigene Initiativen einbringen. Man habe im Landtagswahlkampf ein umfassendes Programm präsentiert - Ziel sei es, in der Opposition möglichst viel davon umzusetzen, sagte Bitschi. Kernthemen seien Familie, Sicherheit und "dass den Vorarlbergern wieder mehr zum Leben bleibt", die Partei sei aber auch bestrebt, sich daneben inhaltlich "noch breiter aufzustellen".

FPÖ will sachliche Zusammenarbeit

Bei manchen Themen wie dem "jungen Wohnen" seien sich die Parteien im Walkampf sehr einig gewesen, erklärte Bitschi. Man werde den Punkt nun rasch zur Abstimmung bringen und dann "sehen, ob die anderen Parteien ihren Worten auch konkrete Taten folgen lassen oder ob wir am Ende der Landtagsperiode dann wieder von fünf verlorenen Jahren reden müssen." Die Freiheitlichen seien jedenfalls für eine sachliche Zusammenarbeit im Landtag, "wir werden nicht Anträge ablehnen, nur weil sie von der 'falschen Partei' sind", so Bitschi. Er hoffe, dass das auch die anderen Parteien das so halten werden.

"Sehr gut aufgestellter Klub"

Allgäuer freute sich, dass er einen "sehr gut aufgestellten Klub" übergeben dürfe - "ein schlagkräftiger, wenn auch reduzierter Klub". Die FPÖ stellt nach der Landtagswahl nur noch fünf statt wie bisher neun Abgeordnete. Das bedeute mehr Arbeit für die Abgeordneten, er sei aber überzeugt, dass die Freiheitlichen das gut meistern werden, so Allgäuer. Finanziell habe man auch in "besseren Zeiten sorgsam gewirtschaftet".

Bitschi für "Sicherheit" zuständig

Auch die Beschlüsse über die Bereichssprecheraufteilung fielen einstimmig. Klubobmann Bitschi wird in der neuen Landtagsperiode unter anderem für Sicherheit und Integration, für Bildung und für die Finanzen zuständig sein, Allgäuer für Kontrolle, Landwirtschaft, Verkehr und Tierschutz, Dieter Egger für Raumplanung, Kommunales und Sport. Frauen, Familie und Umweltschutz fallen in den Bereich von Andrea Kerbleder, Kultur, Wirtschaft, Gesundheit und Soziales sind bei Hubert Kinz angesiedelt. Kerbleder, die für die FPÖ neu in den Landtag einziehen wird, war auch bei der Pressekonferenz anwesend. Sie werde "nicht nur frischen Schwung in den freiheitlichen Klub bringen, sondern auch dem Landtag allgemein guttun", war Bitschi überzeugt.

(APA)

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