Christliche Bußzeit nähert sich mit leisen Schritten

Christen bekennen, dass das Kreuz und der Tod nicht das Ende sind, sondern Anfang eines ewigen Lebens bei Gott. Bild: Grabkreuze gegen die Alte Vandanser Kirche.
Christen bekennen, dass das Kreuz und der Tod nicht das Ende sind, sondern Anfang eines ewigen Lebens bei Gott. Bild: Grabkreuze gegen die Alte Vandanser Kirche. ©Gerhard Scopoli
Kirchen und Friedhof

Vandans. Zum Auftakt der Fastenzeit versammelt sich die Pfarrgemeinde Vandans am Aschermittwoch, dem 9. März, um 8 Uhr zur Messfeier mit Aschenkreuzsegnung.

BEGINN DER FASTENZEIT

Der Priester zeichnet mit der Asche ein Kreuz auf die Stirn. Das Aschekreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen. “Am Aschermittwoch ist alles vorbei…”, so heißt es in einem bekannten Karnevalslied. Der Tag, an dem das närrische Treiben vorbei ist, markiert zugleich den Beginn der christlichen Bußzeit. Diese österliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet mit der Karwoche. Sie umfasst 40 Tage und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus in der Wüste verbracht hat. Der Name leitet sich von einer Tradition der alten Kirche her: Damals zogen sich Büßende zu Beginn der Fastenzeit ein Bußgewand an und wurden mit Asche bestreut. Die Tradition der Aschebestreuung ist seit dem 11. Jahrhundert auf die ganze Gemeinde übergegangen und gehört bis heute zur Liturgie der katholischen Aschermittwochs-Gottesdienste.

“BEDENKE MENSCH, DASS DU STAUB BIST”

Der Priester besprengt die Asche, die aus verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen wurde, mit Weihwasser und zeichnet den Christinnen und Christen ein Aschekreuz auf die Stirn. Dazu spricht der Priester die Worte: “Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst” oder “Bekehrt Euch und glaubt an das Evangelium”. Die Asche erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen und symbolisiert, dass Altes vergehen muss, damit Neues entstehen kann. Mit dem Aschekreuz auf der Stirn zeigen Christen, dass sie bereit sind zu Buße und Umkehr. Sie bekennen sich gleichzeitig dazu, dass für Christen das Kreuz und der Tod nicht das Ende sind, sondern Anfang eines ewigen Lebens bei Gott. (Quelle: www.katholisch.de)

Anton-Bitschnau-Straße,Vandans, Austria

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