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Christian Klien im Interview

Der Hohenemster Formel-1-Pilot Christian Klien macht sich am Mittwoch auf den Weg nach Salzburg, wo er den Red-Bull-Kickern auf die Beine schauen wird. Davor sprach er mit der "NEUE".

NEUE: Christian, ein kurzes Resümee über die Testfahrten in Jerez?

Christian Klien: Es war wirklich extrem heiß da unten: 39 Grad Celsius! Wir haben verschiedene Sachen für das Auto ausgetestet, zum Beispiel ein kleines Aerodynamik-Update, welches wir wahrscheinlich in Ungarn fahren werden. Die drei Tage verliefen problemlos, die Autos haben trotz der Hitze fehlerfrei funktioniert und wir haben uns wieder einen kleinen Schritt nach vorne gearbeitet. Aber zur Saisonmitte gibt es leider immer nur kleinere Schritte, weswegen es schwierig ist, mit den Großen mitzuhalten, die ihrerseits immer größere Schritte vorwärts machen. Deshalb sind wir im Moment irgendwo zwischen Platz 10 und 15 angesiedelt.

NEUE: Wie hast du den Wochenanfang verbracht?

Christian Klien: Ich bereitete mich konditionell auf die kommenden Rennen in Hockenheim und Ungarn vor. Mit Radfahren und Training in den heimischen Bergen.

NEUE: Mit welchen Er wartungen gehst du in den GP von Deutschland?

Christian Klien: Hockenheim ist eine Strecke, wo es immer wenig Ausfälle gibt und da wird es schwer für uns. Ich kann mir schwer vorstellen, dass wir derzeit aus eigener Kraft in die Punkte fahren können. Wir müssen versuchen, dass wir es im Qualifying wirklich umsetzen können. Aber im Moment funktioniert es im Qualifying, auf der einen Runde, einfach nicht so optimal. Im Rennen sind dann aber wieder gute Rundenzeiten möglich. Aber von Platz 15 kommst du eben nicht mehr nach vorne. Das ist das Problem. Wir werden aber sicher alles daran setzen, das Maximum aus unserem Auto zu holen.

NEUE: Ihr bekommt nächste Saison Ferrari-Motoren, dieses Jahr hat Ferrari noch keinen „regulären“ GP gewonnen, traust du ihnen das in dieser Saison noch zu?

Christian Klien: Top Teams wie Ferrari darf man nie abschreiben. Die sind jederzeit wieder für Top Leistungen gut. Wie in der heurigen Saison schon mehrfach gesehen, kann sich die Performance eines Teams rasch ändern.

NEUE: David Coulthard soll als Vorsitzender der Fahrergewerkschaft GPDA von Streik gesprochen haben, als Reaktion auf das Reifenchaos in Indy (vor allem Sicherheitsbedenken), am 1. August gibt es einen Krisengipfel mit der FIA.

Christian Klien: So viel ich gehört habe, hat David diese Aussage bereits relativiert. Mein Focus liegt in erster Linie darin, für Red Bull Racing, möglichst viele Rennen noch im Jahr 2005 zu fahren. Bei dem angesprochenen Meeting der Fahrer am 1. August, werde ich als Mitglied der GPDA dabei sein. Die Sicherheit von Fahrern und allen Beteiligten am Rennsport sollte oberste Priorität haben.

NEUE: Zuletzt bitte ein Statement zum Fall Friesacher.

Christian Klien: Dazu kann ich nichts sagen. Sicher ist es aber für Patrick sehr hart, sollte er das F1-Cockpit verlieren (Ros Doornbos ersetzt Friesacher ab Hockenheim).

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