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Choleraepidemie hat sich in Simbabwe weiter ausgebreitet

©AP
"Für die Zivilbevölkerung werden jetzt Medikamente und sauberes Wasser dringend benötigt, um die Epidemie zu stoppen", appellierte Diakonie-Direktor Michael Chalupka am Mittwoch." Dafür werden dringend Spenden benötigt.

“Unsere Teams vor Ort helfen wo sie können, aber in Anbetracht der akuten Not müssen sie viele weitere Hilfsgüter nachkaufen. Dafür brauchen wir dringend Spenden.”

Mit Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe werden im Süden und Südosten des Landes mehr als 100 Tiefbrunnen neu gebohrt oder wieder instand gesetzt, die insgesamt 25.000 Menschen mit sauberem Wasser versorgen. Zusätzlich werden damit Bewässerungssysteme für die Landwirtschaft geschaffen.

“Wir arbeiten unter katastrophalen Bedingungen”, schilderten Helfer. “Die Telefone funktionieren nur ab und zu, Treibstoff ist nur schwer aufzutreiben, Hilfsgüter müssen stets in ausländischer Währung bezahlt werden.” Bei einer Arbeitslosenrate von mehr als 90 Prozent und einer Rekordinflation von Hunderten Millionen Prozent können sich die Menschen kaum noch Nahrungsmittel leisten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind seit August 2008 mehr als 65.000 Menschen an Cholera erkrankt, rund 3.300 daran gestorben.

S E R V I C E – Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe: PSK 23.13.300 (BLZ 60.000), Kennwort: “Simbabwe”, Online-Spende https://spenden1.diakonie.at/goto/de/AH/hilfe?spende=1

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