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Chirac verweigert Aussage in Ermittlungen zu Verleumdungsaffäre

Frankreich - Der ehemalige französische Staatspräsident Jacques Chirac hat es abgelehnt, sich in Ermittlungen zu einer mutmaßlichen Verleumdungsaffäre während seiner Amtszeit befragen zu lassen.

Sein Büro verwies am Freitagabend in Paris darauf, dass Chirac von der Verfassung Immunität während seiner Amtszeit gewährt bekommen habe. Deshalb könne er nicht einbestellt werden, um eine Aussage in dem so genannten Clearstream-Skandal zu machen.

Darin ging es um eine mutmaßliche Rufmordkampagne gegen den derzeitigen Präsidenten Nicolas Sarkozy, in der diesem unter anderem geheime Bankkonten unterstellt wurden. Die Affäre entzündete sich an Vorwürfen, dass der damalige Premierminister Dominique de Villepin Anfang 2004 wegen eines „vagen Korruptionsverdachts“ auf Anweisung Chiracs geheime Ermittlungen gegen seinen Rivalen, den damligen Innenminister Sarkozy, angeordnet haben soll.

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