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Chinesisches Erdbebenopfer aus Kraftwerks-Trümmern gerettet

Acht Tage nach dem verheerenden Erdbeben im Südwesten von China ist ein 31-jähriger Mann lebend aus den Trümmern eines Kraftwerks gerettet worden.  

Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag berichtete, kämpften Rettungskräfte dreißig Stunden lang um das Leben von Ma Yuanjiang, einem leitenden Angestellten des Kraftwerks in der Präfektur Wenchuan. Der Mann sei insgesamt 179 Stunden unter den Trümmern begraben gewesen, hieß es. Nun werde er in ein Krankenhaus von Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, geflogen. In Sichuan hatte sich das Erdbeben der Stärke 8,0 auf der Richter-Skala am 12. Mai ereignet. Sein Epizentrum lag in der Nähe des Kraftwerks.

Am frühen Morgen waren Zehntausende Einwohner von Chengdu wieder aus ihren Häusern geflohen. Auf den Straßen bildeten sich Staus, die Menschen suchten freie Flächen auf. Ausgelöst wurde die Panik durch einen Fernsehbericht, laut dem ein weiteres Beben der Stärke 8 bevorstehe. In der Präfektur Pingwu wurde ein Nachbeben der Stärke 5 registriert.

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