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China will 2005 zum Mond

Die Volksrepublik China plant dieses Jahr etwa zehn Raketenstarts. Die bemannte Raumfahrt soll 2005 beginnen. Ziel ist ein größerer Anteil am Geschäft mit Satelliten.

Die Volksrepublik China will das Olympia-Wetter mit Hilfe eines eigenen Satelliten vorhersagen. Fengyun D-1 sei für mittel- und langfristige Prognosen ausgelegt und solle in der ersten Hälfte dieses Jahres starten, sechs Jahre vor den Olympischen Spielen 2008 in Peking, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag.

Der Satellit soll mit einer Rakete des Typs Langer Marsch 4 ins All geschickt werden. Insgesamt plane die Raumfahrtbehörde in Schanghai in diesem Jahr etwa zehn Starts.

Die Volksrepublik ist auf einen größeren Anteil am lukrativen Markt der Satellitenstarts aus. Im vergangenen November berichtete Xinhua, bisher seien 48 Satelliten gestartet worden und zu 90 Prozent in der Umlaufbahn angekommen. In den nächsten fünf Jahren seien weitere 30 Starts vorgesehen. Zum Raumfahrtprogramm gehört auch, einen Menschen zum Mond zu schicken. Die bemannte Raumfahrt soll spätestens 2005 beginnen.

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