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China: Tote bei Bergwerksunglück

Bei einem Wassereinbruch in einem Bergwerk in der nordostchinesischen Provinz Liaoning sind mindestens 22 Kumpel ums Leben gekommen. Jährlich bei Grubenunfällen rund 6.000 Menschen.

Nach Angaben staatlicher chinesischer Medien suchten Rettungskräfte am Sonntag noch nach sieben Vermissten. Am Samstagabend waren in einem Stollen der Laohutai-Zeche in der Stadt Fushun 29 Bergleute von dem Wassereinbruch überrascht worden. Die seit rund 100 Jahren betriebene Mine beschäftigt etwa 7.200 Menschen. Die Zeche fördert jährlich rund 3,35 Millionen Tonnen Kohle zu Tage.

Die staatliche Zeche in Fushun gilt nach Angaben der offiziellen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua als eine der unfallträchtigsten in China. Das Risiko von Wassereibrüchen, Feuern und Gaslecks sei sehr hoch, berichtete die Agentur unter Berufung auf Sicherheitsfachleute.

In China sterben jährlich bei Grubenunfällen rund 6.000 Menschen. Niedrige Sicherheitsstandards, fehlerhafte oder überalterte Ausrüstung und schlecht ausgebildetes Personal sind oftmals für Unfälle verantwortlich. Häufig werden Bergwerke auch ohne staatliche Genehmigung betrieben.

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