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China schließt unsichere Kohlebergwerke

Angesichts der zahlreichen Todesfälle im Bergbau hat die chinesische Regierung verschärfte Sicherheitsbestimmungen erlassen. Mehr als 2.400 Kohlebergwerke seien geschlossen worden

Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag.

Ab dem 1. Jänner müssen zudem alle Minen-Betreiber Rücklagen bilden, um im Falle eines Unfalls den Opfern und ihren Familien Entschädigungen zahlen zu können. Je nach Größe der Mine liege die Höhe der Rücklagen zwischen umgerechnet rund 10.000 und 60.000 Euro. Bisher tauchen die Besitzer häufig einfach ab, wenn sich in ihrem Bergwerk ein Unfall ereignet.

Chinas Kohlebergwerke gehören zu den gefährlichsten der Welt: Nach Regierungsangaben verunglückten allein im vergangenen Jahr 6.000 Bergarbeiter tödlich. Arbeitsrechtler schätzen, dass die wahre Zahl drei Mal so hoch liegt. Anfang dieses Monats waren bei einem schweren Grubenunglück in Hebei mindestens 91 Menschen getötet worden. Im November kamen bei einer Explosion in der Provinz Heilongjiang 171 Bergarbeiter ums Leben.

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