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China: Giftteppich fließt nach Russland

Der Teppich von benzolvergiftetem Wasser aus China wird Russland nach neuen Berechnungen russischer Spezialisten erst in etwa zehn Tagen erreichen.

Das verseuchte Wasser im Fluss Songhua werde am 6. oder 7. Dezember in den Grenzstrom Amur fließen und vier Tage später die Großstadt Chabarowsk erreichen, teilte der russische Zivilschutz am Samstag mit. Ursprünglich hatte Russland bereits für dieses Wochenende mit der Giftflut aus China gerechnet.

Je weiter sich der zur Zeit etwa 100 Kilometer lange verseuchte Fleck auseinanderziehe, desto länger werde die gefährliche Phase dauern, warnte ein Zivilschutzbeamter. „Im schlimmsten Fall müssen wir zwei Wochen lang mit erhöhten Konzentrationen von Nitrobenzol rechnen“, sagte er nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax.

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