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China: Explosionen in Internetcafes

Bei Explosionen in zwei Internetcafes in China sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Vier wurden verletzt, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Polizei geht von Anschlägen aus, politische Hintergründe schließt sie jedoch eher aus. Noch seien die Motive unklar. Weitere Angaben zum Ermittlungsstand wollte die Polizei nicht machen.

Die Explosionen ereigneten sich im Abstand von etwa zehn Minuten am Freitagabend in Hefei, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Anhui. Die zwei Internetlokale, wo insgesamt rund 150 Nutzer ins Netz gehen konnten, liegen nur gut zehn Meter voneinander entfernt auf einer der großen Einkaufsstraßen der 5-Millionen- Metropole, berichtete der China News Service.

Die Internetcafes waren mit Trümmern und Glassplittern übersät , zum Teil war die Deckenverkleidung eingestürzt. Das „Juxing“- Internetcafe hatte zwei Zimmer für insgesamt 70 bis 80 Nutzer, während das benachbarte, „Hao Yu“ genannte Lokal über mindestens sechs Räume mit jeweils mehr als zehn Computern verfügte. In China gibt es rund 110 Millionen Websurfer und in den meisten Städten entsprechend viele Internetcafes.

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