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"Charlie Hebdo": Hunderte Menschen bei Trauerfeier für "Charb"

Getöteter Chef von "Charlie Hebdo" wird in Pontoise beigesetzt.
Getöteter Chef von "Charlie Hebdo" wird in Pontoise beigesetzt. ©EPA
Hunderte Menschen haben am Freitag bei einer Trauerfeier in der Nähe von Paris Abschied von Stephane Charbonnier, der als "Charb" bekannt war, genommen. Der Herausgeber und Karikaturist der französischen Satirezeitung "Charlie Hebdo" ist bei dem Anschlag auf das Redaktionsbüro von einem islamistischen Attentäter erschossen worden.
Trauerfeier für "Charb"
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Neben der Familie von Charbonnier und überlebenden Mitarbeitern von “Charlie Hebdo” nahmen auch mehrere Minister der französischen Regierung an der Trauerfeier in Pontoise teil. “Charlie wird leben!”, sagte der Linkspolitiker Jean-Luc Melenchon bei der Trauerfeier.

Insgesamt zwölf Tote bei Terroranschlag

“Charb” war am Mittwoch vergangener Woche ebenso wie sieben weitere Journalisten von “Charlie Hebdo” und ein zu seinem Schutz abgestellter Polizist in den Redaktionsräumen der Satirezeitung in Paris erschossen worden. Zwei militante Islamisten töteten dort und auf ihrer Flucht insgesamt zwölf Menschen. “Charb” sollte nach der Trauerfeier im engsten Kreis beerdigt werden. Hunderte Menschen verfolgten die Zeremonie, zu der unter anderem auch Justizministerin Christiane Taubira gekommen war, vor dem Gebäude auf einer Leinwand.

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7a696c7709c44074afc9ef5201a5b6ab-679a2adb0241476aa64c96e0a4d447a7-0 ©Stephane Charbonnier: “Lieber aufrecht sterben als auf Knien zu leben.” (Bild: AP)

 

“Lieber aufrecht sterben als auf Knien leben”

Der Zeichner “Charb” hatte ab 2009 die Wochenzeitung “Charlie Hebdo” geleitet, die wegen ihrer Mohammed-Karikaturen seit Jahren im Visier gewaltbereiter Islamisten war. Der 47-Jährige lehnte ein Einlenken trotz der tödlichen Bedrohung ab. Er soll gesagt haben, er wolle lieber aufrecht sterben, als “auf Knien” zu leben. Die neue Ausgabe von “Charlie Hebdo”, die eine Woche nach dem Anschlag erschien und von den überlebenden Mitarbeitern der Satirezeitung gestaltet wurde, zeigt auf der Titelseite erneut eine Mohammed-Karikatur.

(APA)

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