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Chance auf Finale der Top 25

Harald Ambros hat im olympischen Vielseitigkeitsbewerb der Reiter in Athen sein angepeiltes Ziel, die Teilnahme am Finale der Top 25, im Visier.

Der 24-jährige Oberösterreicher und seine junge Miss Ferrari boten in der Querfeldeinprüfung am Dienstag eine starke Leistung und verbesserten sich vor dem abschließenden Springen am Mittwoch (14:30 MESZ) von der 32. an die 27. Stelle (61,20 Strafpunkte). Spitzenreiter war Nicolas Touzaint (29,40) vor Bettina Hoy (35,60) und auch in der Teamwertung lag Frankreich (113,40) vor Deutschland (119,60) voran.

Als zweitbester Österreicher folgte Harald Siegl (OÖ) mit Gigant auf Rang 48 (83,80). Für das Team wurde als dritter Reiter Harald Riedl (61./114,40) gewertet, der 20 Fehlerpunkte für einen Ungehorsam kassierte, nachdem sein Foxy vor einem Sprung ausgerutscht war. Der Grund für den Rückfall der österreichischen Equipe von der zehnten an die zwölfte Stelle (259,40) war das Ausscheiden von Andreas Zehrer. Der Steirer, zweitbester Österreicher der Dressur, stürzte mit Rämmi Dämmi am 24. der 45 festen Hindernisse auf der Geländestrecke (5.700 m). Das Pferd blieb unverletzt, doch der Steirer, der mit Startnummer eins gleichsam der „Testpilot” gewesen war, zog sich bei dem harten Aufprall eine Blessur im Bereich Nase/Jochbein zu und wurde wegen Kopfschmerzen vorsichtshalber einer genauen Untersuchung unterzogen.

Ambros wird mit seiner erst neunjährigen Stute beim ersten Vielseitigkeits-Einsatz Österreichs bei Olympia seit 1972 der Rolle der Nummer eins vollauf gerecht. Einer guten Vorstellung in der Dressur folgte ein fehlerloser Geländeritt. „Es hat super geklappt und ich hätte noch mehr riskieren können, bin aber auf Anweisung unseres Coaches etwas auf Sicherheit geritten”, sagte der Team-EM-Fünfte. Österreich hatte erst zwei Reiter in der Wertung, da wollte Bundestrainer Horst Karsten kein Risiko eingehen. Ambros wählte daher bei den Wassersprüngen über zwei Boote eine längere Linie und blieb damit insgesamt vier Sekunden über der Sollzeit. Weil pro Land nur drei Reiter in Finale kommen, lag der Student in der bereinigten Zwischenwertung sogar auf Rang 20.

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