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"Challenge 2008" flächendeckend

Der Präsident des oberösterreichischen Fußballverbands, Leo Windtner, hat Karlheinz Kopf als Vorsitzenden des "Challenge 2008"-Projekts abgelöst. Das ÖFB-Programm zur Talenteförderung soll künftig noch umfassender werden.

Diese Zielsetzung gaben Teamchef Josef Hickersberger, ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner sowie der neubestellte Leiter am Mittwoch in Linz an. Das im Hinblick auf die EURO 2008 installierte Projekt wird sich in Zukunft auch jüngeren Talenten annehmen. Auch Zehnjährige sollen erfasst und in Leistungszentren geschult werden. Diese Pläne befinden sich allerdings noch in der Planungsphase. Konkreter sind dagegen vom ÖFB erstellte DVDs und Richtlinien, die sämtliche Nachwuchstrainer erhalten sollen. Dadurch soll die Talenteförderung verbessert und die Ausbildung vereinheitlicht werden.

“Man sieht, dass dieses Projekt erste Früchte trägt”, erklärte Windtner mit Verweis auf die geglückte EM-Qualifikation des U19-Teams für das Turnier in Polen im Juli. Wie das U17-Team liegen auch die knapp 20-Jährigen österreichischen Nachwuchskicker in der UEFA-Rangliste auf Rang sechs. Im kommenden Jahr findet die EM-Endrunde für U19-Mannschaften in Oberösterreich statt.

Hickersberger richtete einen Appell an die Bundesliga-Trainer, die Talente nicht nur auf die Bank zu setzen, sondern ihnen Spielpraxis zu geben. “Manche Vereine wissen gar nicht, welch großes Potenzial sie im Klub haben”, erklärte der Teamchef. Auf seiner Stadien-Tour im Frühjahr habe er, Hickersberger, einige Talente gesehen, die auch Perspektiven in Richtung Heim-EM 2008 hätten.

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