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CH: Bluttat fordert drei Tote

In der Schweizer Gemeinde Wartau (Kanton St. Gallen) hat sich am frühen Sonntagabend eine Bluttat innerhalb einer Familien abgespielt. Zwei Kinder sowie eine 35-jährige Frau starben.

Bei den Kindern wurden Stichverletzungen als Todesursache festgestellt.

Der 13-jährige Bub und das zwölfjährige Mädchen waren laut ersten Untersuchungsergebnissen des Instituts für Rechtsmedizin am Kantonsspital St.©Gallen bereits tot, als eine Explosion erfolgte, wie die Polizei am Montagnachmittag mitteilte. Sie hat auch ein Messer sichergestellt, das möglicherweise die Tatwaffe ist.

Weiter unklar waren der genaue Tathergang und das Motiv. Der 34-jährige Mann und Vater der Todesopfer liegt mit schweren Verletzungen im Spital; er konnte noch nicht vernommen werden.

Laut Polizei hörten Anrainer am Sonntag kurz nach 18.00 Uhr einen heftigen Knall. Die Feuerwehr musste eine im ersten Stock gelegene und von innen verschlossene Wohnungstüre aufbrechen. In einem Zimmer fanden die Feuerwehrleute ein schwer verletztes Ehepaar und deren zwei Kinder.

Während das Paar mit Helikoptern in Spitäler eingeliefert wurde, konnte bei den Kindern nur noch der Tod festgestellt werden. Auch die Frau erlag nach Angaben der Polizei in der Nacht auf Montag ihren schweren Verletzungen.

Das Paar aus Sri Lanka befand sich mit den Kindern bereits seit mehreren Jahren in der Schweiz. In Wartau lebte die Familie erst seit einigen Monaten, wie ein Verwaltungsangestellter sagte.

Für die Explosion in der Wohnung war nach ersten Erkenntnissen der St.©Galler Polizei vorsätzlich ein Brandbeschleunigungsmittel eingesetzt worden. Eine Einwirkung Dritter wird ausgeschlossen.

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