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Cee-Lo Green legte beim Jazzfest Wien einen "crazy" Auftritt hin

Nicht nur das Outfit von Cee-Lo Green war "crazy".
Nicht nur das Outfit von Cee-Lo Green war "crazy". ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Am Freitag präsentierte Cee-Lo Green im Rahmen des Jazzfest Wien seine größten Hits in der Staatsoper. Dabei war definitiv nicht nur sein Outfit "crazy".
Cee-Lo Green beim Jazzfest

Ziemlich “Crazy”: Weltstar Cee-Lo Green lieferte beim Jazzfest Wien in der Staatsoper Freitagabend ein über weite Strecken unterirdisches, aber wenigstens kurzes Konzert ab – und die Fans in den Logen und im bestuhlten Parkett tanzten sich weg.

Schwaches Konzert von Cee-Lo Green beim Jazzfest in Wien

Der Mann hat fünf Grammys eingesackt und die Vocals zu einem gigantischen Welthit – “Crazy” von Gnarls Barkley – beigesteuert. Erstmals nach Österreich ist er allerdings nur mit einem wohlprogrammierten Computer und einigen Musik(darstell)ern gekommen: Cee-Lo Green – den wuchtigen Körper in eine an eine Mischung aus katholischer Priesterrobe und islamischer Djellaba erinnernde Gewandung gehüllt – hätte ja grundsätzlich das Zeug zum mitreißenden Party-R’n’B-King. Aber Mit-Klatsch und -Wink-Aufforderungen allein ohne musikalisches Fundament krachen schnell zusammen. Da half auch das Bowie-Cover “Let’s Dance” als Opener nichts.

Nach einer halben Stunde schnarrender Vocals über miesem Sound lieferten Cee-Lo und Band wenigstens eine akzeptable Version von “Freak” ab; wenig später allerdings eine eher schwache Performance bei einem seiner – wenigen – eigenen Hits, “Bright Lights Bigger City”, lästig gestört von ständigen “Winke-Winke”-Aufforderungen der Band und – wie im gesamten Konzert – von der enervierend flackernden Lightshow. Auch musikalische Anleihen bei Michael Jackson- und Donna Summer-Versatzstücken machten die Show nicht besser.

Künstler konnte in Staatsoper nur kurzzeitig überzeugen

Nach zwei souligen – und eigentlich erstaunlich guten – Einschüben folgte eine erschreckend unanimierte Version von “Crazy” – “Vollgas” bei dieser Ausnahmenummer hätte den Abend vielleicht noch retten können. Schließlich, mit großem Brimborium: “Fuck You” – passt irgendwie eh zum Abend.

Knapp vor 21.00 Uhr war das Konzert auch schon wieder vorbei – hätte man das gewusst, dann wäre sich eine Übersiedlung noch bei knappem Tageslicht ins Porgy & Bess zur Focusyear 18-Band powered by Wolfgang Muthspiel oder zur Vokalistin Carole Alston ins Jazzland knapp ausgegangen: zu klassem Jazz beim Jazz Fest halt…

(APA/Red)

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