Catering im Österreicher Haus ist in Vorarlberger Hand

Ernst Seidl und Stefan Köb, zwei Vorarlberger, die in Sotschi das Catering im Austria Tirol House fest im Griff haben. So mancher Promi weiß das zu schätzen.
Ernst Seidl und Stefan Köb im Interview
Blog aus dem Österreich-Haus
Live-Blog von Susi Moll

“Die Stimmung im Haus ist total entspannt, alle sind super drauf. Es ist natürlich ein großer Vorteil, dass Österreich gleich am Anfang Medaillen geholt hat. Deshalb gibt es auch jeden Tag eine Party”, meint der offizielle Caterer des Austria Tirol House, Ernst Seidl im VOL.AT-Interview. Organisatorisch könnte es in Russland aber besser klappen: “Man muss sich auf die Gegebenheiten einstellen, das kann man nicht mit Österreich vergleichen. Hier wird einem alles versprochen, nur sicher ist gar nichts. Bestellungen, die man vor einem halben Jahr schon gemacht hat, kommen vielleicht zu einem Drittel an und es wird dann einfach improvisiert. Wichtig ist aber, was dann auf den Teller kommt und das ist gut. Bei uns wäre so ein Menüplan aber nie möglich.”

Medaillenparties und Skandale

Stars und Sternchen geben sich im olympischen Dorf die Klinke in die Hand, für Seidl sind aber die Sportler das Highlight im Österreicher Haus: “Wenn man einem Franz Klammer die Hand schütteln und ein Foto ergattern kann, macht das einfach Spass.”

Stefan Köb ist für die Beachbar im Austria Tirol House zuständig und freut sich immer auf die sportlichen Erfolge: “Dann ist eine Party am Abend nämlich garantiert. Gerade die Goldfeier mit dem Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer war der Wahnsinn.”

Köb: “Skandalfoto von Mayer war nicht schlimm”

Das Oben-ohne-Foto von Mayer sieht der Barchef entspannt: “Klar hat er gefeiert bei uns, er war aber nicht betrunken. Er hatte seine paar Bier und hat eine Flasche Sekt spendiert. Blöderweise hat er dann auf der Bar Gas gegeben, oben ohne und mit den ganzen Flaschen im Hintergrund, das kam schlimmer rüber als es war.”

“Es war einfach ein Oben-ohne Bild wie es in jedem Strandbad vorkommt, das war wirklich halb so wild”, bestätigt auch Ernst Seidl.

Keine Probleme mit der Sicherheit

Wegen den Drohungen im Vorfeld der Spiele macht sich mittlerweile kein Sportler im olympischen Dorf mehr Sorgen. “Es ist hier ein riesiges Sicherheitsaufkommen mit Polizei und Terrorschleusen, die alles an dir scannen. Auch als der russische Präsident Vladimir Putin bei uns war, gab es nicht viel mehr Sicherheitsvorkehrungen. Man fühlt sich hier wirklich gut aufgehoben”, erklärt Stefan Köb.

Hintergrundinfos aus Sotschi

Wer hinter die Kulissen vom Austria Tirol House blicken möchte, für den bloggt Ernst Seidl auf der Homepage von Seidl Catering: “Zum Teil haben wir da wirklich unnützes Wissen, aber damit sieht man auch in Vorarlberg, wie es hier in Sotschi im olympischen Dorf zugehen kann.”

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