Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Cat Stevens kritisiert Papst

Der Popsänger Cat Stevens alias Yusuf Islam hat den Papst wegen seiner Äußerungen über den Islam kritisiert. Benedikt XVI. empfängt muslimische Diplomaten.

Die Worte Benedikts XVI. hätten gezeigt, dass der Papst nicht unfehlbar sei, sagte der zum Islam übergetretene frühere Musiker, der als Kind eine katholische Schule besucht hatte, dem britischen Rundfunksender BBC. Der Papst sollte sich mit friedvolleren Interpretationen der Religion anfreunden. Allerdings habe Benedikt seine Äußerungen wieder zurückgenommen, und das sei auch gut.

In den 60er und 70er Jahren wurde Cat Stevens mit Liedern wie „Father and Son“, „Morning Has Broken“ und „Peace Train“ berühmt. Ende der 70er Jahre beendete er seine Musikerkarriere, konvertierte zum Islam und wurde Religionslehrer. 2004 war ihm die Einreise in die USA aus Sicherheitsgründen verweigert, weil sein Name auf einer Liste unerwünschter Personen stand.

Der Papst empfängt am (heutigen) Montag in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo muslimische Diplomaten, um einen weiteren Schritt zur Normalisierung des Verhältnisses zwischen katholischer Kirche und Islam zu tun.

Der Papst hatte am 12. September während einer Vorlesung an der Universität Regensburg den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos mit einer Äußerung zum Verhältnis von Religion und Gewalt zitiert, wonach man im Islam „nur Schlechtes und Inhumanes finden“ könne. Nach einem Aufschrei in der muslimischen Welt hat Benedikt sein Bedauern geäußert und betont, er habe sich die zitierte Auffassung nicht zu Eigen machen wollen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Stars
  • Cat Stevens kritisiert Papst
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen