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Castro schwebte zwischen "Leben und Tod"

Kuba - Der kubanische Staatschef Fidel Castro hat zugegeben, zum Zeitpunkt der vorübergehenden Machtübergabe an seinen Bruder Raúl todkrank gewesen zu sein.

„Jahrelang habe ich es durch Glück geschafft, die Tötungsmaschine des Imperiums zu überleben“, schrieb der Revolutionsführer in einem Beitrag für die Parteizeitung „Granma“ (Montagausgabe) in Anspielung auf die ihm feindlich gesonnenen US-Regierungen. Nun jähre sich aber bald der Zeitpunkt, zu dem er wirklich krank gewesen sei und „als ich zwischen Leben und Tod schwebte“. Vor einigen Wochen hatte Castro, ebenfalls in einem Zeitungsartikel, zugegeben, mehrfach operiert worden zu sein. Die genaue Ursache für seine Krankheit bleibt aber ein Rätsel.

Castro hatte aufgrund der Operationen im vergangenen Juli die Staatsgeschäfte seinem Bruder Raúl übergeben. Seitdem ist er nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten, war aber mehrmals im Fernsehen zu sehen. Wegen seiner langen Abwesenheit von der Macht wurde immer wieder über ein baldiges Ableben des kubanischen Staatschefs spekuliert. In letzter Zeit hat Castro eine Reihe von Kommentaren – so genannten Überlegungen – in „Granma“ veröffentlicht.

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