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Carla und Sarko "füreinander bestimmt"

Das jedenfalls meint der Freund des Paares, bei dem die beiden sich kennenlernten.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla waren von Anfang an “füreinander bestimmt” – das jedenfalls meint der Freund des Paares, bei dem die beiden sich kennenlernten. Er habe an einem Novemberabend 2007 ein Abendessen für mehrere Freunde gegeben, berichtet der französische Werbemanager Jacques Seguela in seiner “Nicht autorisierten Autobiographie”.

Sarkozy sei als letzter gekommen, “Handy in der Hand”, und kaum habe er gesessen, habe das Telefon auch schon geklingelt. “Die Liebe?”, habe Carla Bruni den Präsidenten anzüglich gefragt. “Nein, die Arbeit”, habe der Staatschef geantwortet und sich zum Gespräch zurückgezogen. Kaum sei Sarkozy zurück am Tisch gewesen, habe sich ein “Verführungsspiel” zwischen den beiden entwickelt, schreibt Séguéla.

Die damals 39-jährige Bruni, eines der Topmodels der 1990er Jahre, habe den Präsidenten wie einen “Magneten” angezogen. Sarkozy habe seinen Stuhl zu ihr gedreht, und bald hätten die beiden sich geduzt. Im Sommer werde sie ein Konzert geben, habe Sarkozy vorhergesagt – “an dem Abend werde ich in der ersten Reihe sitzen, und dann geben wir unsere Verlobung bekannt.” “Verlobung?”, habe Bruni geantwortet. “Niemals. Ich werde nur noch mit einem Mann zusammenleben, wenn ich ein Kind mit ihm habe.”

Was Kinder angehe, sei er erfahren, habe der Präsident geantwortet – er habe schon fünf aufgezogen, “wieso nicht ein sechstes”. Während Bruni aus einer früheren Beziehung einen Sohn im Schulalter hat, hat Sarkozy einen kleinen Sohn mit seiner zweiten Frau Cecilia und zwei erwachsene Söhne aus erster Ehe; während seiner rund zwanzigjährigen Beziehung mit Cécilia lebten außerdem deren beiden Töchter aus erster Ehe mit ihnen unter einem Dach.

Sarkozy und die aus Italien stammende Bruni seien “füreinander bestimmt”, schreibt der Werbemanager. Der Präsident habe Bruni gegen zwei Uhr Früh nach Hause gebracht, und sofort darauf habe diese beim Gastgeber angerufen und von Sarkozy geschwärmt. Der Staatschef sei so intelligent, aufmerksam und verführerisch. “Aber ich finde ihn ein bisschen flegelhaft”, habe Bruni gemault – “ich habe ihm meine Telefonnummer gegeben, und er hat mich noch nicht angerufen.” Im Dezember zeigte der Präsident sich erstmals mit Bruni in der Öffentlichkeit, im Februar vergangenen Jahres heiratete das Paar.

Der Präsident habe am Tag nach dem Abendessen bei ihm angerufen und sich für die Einladung bedankt, erzählt Seguela. Er habe Sarkozy gefragt, was er seiner Tischnachbarin am Abend ins Ohr geflüstert habe. “Carla, würdest du mich hier jetzt vor allen Leuten auf den Mund küssen?”, habe der Präsident gesagt.

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