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Caracas: Ermittlungen nach Überfall

In Venezuelas laufen nach dem Raubüberfall in der österreichischen Botschaft, bei der am Mittwoch Konsul Rehberger angeschossen wurde, die Ermittlungen auf Hochtouren.

Von den Tätern fehlt noch jede Spur. Über den genauen Tathergang und darüber, wie die Täter überhaupt in die diplomatische Vertretung eindringen konnten, gibt es widersprüchliche Angaben.

Zu dem Vorfall kam es gegen 7.15 Uhr, als Rehberger in Begleitung des österreichischen Handelsdelegierten die diplomatische Vertretung betrat. Dabei sei es zu einer Auseinandersetzung mit mehreren bereits ins Gebäude eingedrungenen Tätern gekommen, in deren Verlauf der Konsul durch einen Schuss am linken Arm getroffen wurde, so ein Zeitungsbericht.

Dieser sei allerdings nicht absichtlich abgefeuert sondern durch eine „unglückliche Bewegung“ ausgelöst worden, als die Täter ihr Opfer zwangen, den Safe zu öffnen. Laut anderen Berichten sind die Kriminellen während ihres Raubzuges im Inneren der Botschaft von den beiden Österreichern überrascht worden, wobei in der Folge „mehrere Schüsse“ gefallen sein sollen.

Einer davon habe Rehberger getroffen. In ersten Berichten hatte es auch geheißen, es sei zu einem Schusswechsel gekommen. Diese Angaben wurden jedoch nicht bestätigt.

Die Polizei räumte ein, dass die Zeugenaussagen zum Fall teilweise widersprüchlich seien. Ein Zeuge will gesehen haben, wie der Konsul mit den Tätern, die ihn am Parkplatz des Gebäudes abgepasst hätten, in die Botschaft gekommen sei.

Neben dem Geld – rund 10.000 Dollar – seien auch „wichtige Dokumente“ verschwunden, hieß es weiter. Die venezolanische Regierung verurteilte den Vorfall „energisch“.

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