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Carabinieri fanden Infusionsnadel

Bei der zweiten Doping-Razzia am Montagabend sind die italienischen Fahnder in einem für österreichische Langlauf-Betreuer während der Olympischen Winterspiele angemieteten Haus möglicherweise doch fündig geworden.

„Gestern Abend haben wir in Pragelato die Wohnung identifizieren können, in der Walter Mayer tatsächlich gewohnt hat und haben dort einen Lokalaugenschein vorgenommen“, zitierte am Dienstag die italienische Nachrichtenagentur ANSA einen der Ermittler.

„In der Wohnung wurde diverses Material gefunden, das wir als für die Ermittlungen sachdienlich erachten.“ Laut Angaben des Ermittlers wurde in der besagten Wohnung unter anderem eine Infusionsnadel („butterfly“) gefunden, die möglicherweise bereits verwendet wurde.

Wie die ANSA den namentlich nicht genannten Ermittler in dem Fall zitiert, scheinen sich in den Augen der Carabinieri tatsächlich Kontakte Mayers zu Athleten der österreichischen Mannschaft herauszukristallisieren, die Dopingzwecken gedient haben könnten.

Einer der Carabinieri erklärte gegenüber der ANSA inoffiziell, dass man perplex über die Äußerungen der Österreicher sei, dass die Wohnung bei der Razzia quasi verwüstet worden sei. „Wir haben keinen Schaden angerichtet, wir haben nichts zerstört. Alles geschah in Anwesenheit der Österreicher. Es ist klar, dass eine polizeiliche Durchsuchung nach gewissen Methoden erfolgen muss, in Italien wie auch im Rest der Welt, aber in allem haben wir die Regeln befolgt.“

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