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Buttiglione: "Diskriminierte Christen"

Der italienische Europaminister Rocco Buttiglione hat die Christen dazu aufgerufen, auf die seiner Ansicht nach zunehmende Diskriminierung gegen sie zu reagieren. „Die Diskriminierung trifft die Katholiken hart.

In Europa muss man mit allen politisch korrekt sein, ausgenommen mit den Christen. Dies ist so, weil Europa vor den eigenen Werten Angst hat“, sagte Buttiglione in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung „Il Tempo“ (Sonntag-Ausgabe).

Der Philosoph und Papst-Berater, der vergangene Woche auf den Posten des italienischen EU-Kommissars verzichtet hatte, warnte vor der Linken, „die alles liberalisieren will. Sie will alle Regeln, vor allem die kulturellen, abschaffen“. Dies sei auch „in den USA in den 80er und 90er Jahren geschehen. Dort sind jedoch Studienzentren, Zeitungen und Zeitschriften gegründet worden, was wir auch hier tun sollten“, sagte der Minister, der wegen seiner umstrittenen Ansichten über Homosexualität und über die Rolle der Frau im EU-Parlament auf Ablehnung gestoßen war.

Die Diskriminierung der Christen betreffe nicht nur Italien, sondern auch Deutschland, Polen, Frankreich und Großbritannien, sagte Buttiglione. „Ich habe zahllose Solidaritätsbekundungen erhalten. Und will nicht aufgeben. Ich bin sicher, dass wir die Mehrheit sind“, betonte der Minister.

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