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Bushs Umfragewerte auf Tiefststand

Die Zufriedenheit mit der Arbeit von US-Präsident George W. Bush ist auf den tiefsten Wert seiner Amtszeit gefallen. Nur noch 33 Prozent Zustimmung.

In einer AP-Ipsos-Umfrage erklärten in dieser Woche nur noch 33 Prozent von 1.000 Befragten, sie seien mit Bushs Amtsführung zufrieden. Anfang April waren es noch 36 Prozent gewesen. In den vergangenen 60 Jahren hatte zu diesem Zeitpunkt in einer Legislaturperiode nur ein Präsident einen noch schlechteren Umfragewert: Richard Nixon 1974 inmitten des Watergate-Skandals.

Bush und seine Republikanische Partei verlieren der Umfrage zufolge vor allem bei konservativen Wählern an Rückhalt. 45 Prozent der Befragten, die sich als konservativ bezeichnen, lehnen Bushs Amtsführung ab. 65 Prozent dieser Gruppe sind mit der Arbeit des Kongresses unzufrieden, der im kommenden November zur Hälfte neu gewählt wird. Die Mehrheit der Befragten, 51 Prozent, erklärte, sie würden lieber eine demokratische als eine republikanische Mehrheit wie derzeit in Repräsentantenhaus und Senat haben.
Rice schließt Nachfolge Bushs aus

Inzwischen hat die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice eigene Ambitionen auf das Amt des Präsidenten ausgeschlossen. Auf einer Versammlung lateinamerikanischer Studenten sagte sie am Freitag in Washington, sie rechne allerdings damit, das bald ein Latino, Afroamerikaner oder ein Angehöriger einer anderen Minderheit das höchste Amt in den USA bekleiden werde. „Ich denke, das wird geschehen“, sagte sie. „Es wird noch zu meinen Lebzeiten geschehen – aber ich werde es nicht sein.“

Rice wies auf einen sehr schnellen gesellschaftlichen Wandel in den USA hin und führte ihr Ministerium als Paradebeispiel dafür an. Wenn sie ihre Amtszeit absolviert haben werde, werde es zwölf Jahre her sein, dass ein weißer Mann Außenminister gewesen sei. Nach Warren Christopher in der ersten Amtszeit von Bill Clinton seien mit Madeleine Albright eine Frau, danach mit Colin Powell ein Schwarzer und dann sie gekommen. „Ich denke, das hätte vor 15 oder 20 Jahren niemand vorausgesagt. Das zeigt, wie schnell sich Amerika verändert.“

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