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Bush will Zarqawi-Nachfolger verfolgen

US-Präsident Bush hat die Verfolgung des neuen Al-Kaida-Führers im Irak angekündigt. Einen Zeitplan für den Abzug der mehr als 130.000 US-Soldaten aus dem Irak lehnt Bush nach wie vor ab.

Der Nachfolger des getöteten Top-Terroristen Zarqawi werde auf die Liste der meistgesuchten Terroristen gesetzt und zur Rechenschaft gezogen, sagte Bush am Montag in Camp David im US-Bundesstaat Maryland. Laut Interneterklärung der Terrorgruppe Al-Kaida soll der Scheich Abu Hamza al-Muhajir Zarqawi nachfolgen.

Bush hatte nach dem Tod Zarqawis am Montag seine wichtigsten Minister sowie Sicherheits- und Militärberater zu einer zweitägigen Strategiesitzung über das weitere Vorgehen im Irak einberufen. Der US -Präsident forderte die Nachbarstaaten des Irak sowie die internationale Gemeinschaft auf, ihre Hilfszusagen in der Höhe von 13 Milliarden Dollar einzuhalten.

Einen Zeitplan für den Abzug der mehr als 130.000 US-Soldaten aus dem Irak lehnt Bush nach wie vor ab. Als besten Weg, den Aufstand zu besiegen, bezeichnete Bush eine funktionierende Regierung der nationalen Einheit, die sich selbst verteidigen und den Menschen spürbare Verbesserungen liefern könne.

Die USA hoffen, nach der Tötung des Terrorführers Zarqawi größere Erfolge bei der Niederschlagung des Aufstands im Irak zu erzielen. Die anhaltende Gewalt hat die Unzufriedenheit der US-Bürger mit der Irak-Politik des Präsidenten geschürt.

Für Dienstag ist eine Videokonferenz mit Spitzenvertretern der neuen irakischen Regierung unter Ministerpräsident Maliki geplant. Dabei will Bush dem Vernehmen nach die Regierung in Bagdad vor allem dazu drängen, die Chance nicht verstreichen zu lassen, die durch die Tötung Zarqawis entstanden ist.

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