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Bush lobt französischen Einsatz

Zu Beginn seines Frankreichbesuchs hat US-Präsident George W. Bush am Sonntag den französischen Einsatz im Kampf gegen den Terror als vorbildlich gelobt.

Frankreich sei ein entschiedener Verbündeter“, sagte Bush nach einem Treffen mit Staatspräsident Jacques Chirac. Bei dem Gespräch sei es auch um amerikanische Pläne zu einer Ausweitung der Anti-Terror-Offensive gegangen, erklärten beide Politiker. Mehrere tausend Menschen protestierten in Paris gegen Bushs Besuch.

Chirac, der Bush direkt nach dessen Ankunft aus Russland im Elysee-Palast empfangen hatte, rief zu anhaltender Unterstützung für die amerikanische Offensive auf. „Der Terrorismus existiert weiter“, sagte er. Die Regierungen auf der ganzen Welt müssten ihn entschlossen bekämpfen.

Weitere Themen bei der Unterredung waren die Beziehungen zwischen Russland und der NATO sowie der Protest der EU gegen US-Zölle auf Stahlimporte. Bush äußerte sich weiter zu den wachsenden Spannungen zwischen Indien und Pakistan. Er habe den pakistanischen Präsidenten Pervez Musharraf erneut aufgefordert, gegen terroristische Aktivitäten in der umstrittenen Grenzregion Kaschmir vorzugehen. Zugleich habe er seine Sorge angesichts der jüngsten pakistanischen Raketentests deutlich gemacht, sagte der US-Präsident.

Frankreich ist nach Deutschland und Russland die dritte Station der einwöchigen Europareise Bushs. Am Montag soll Bush eine Gedenkveranstaltung zur Landung der Alliierten in der Normandie besuchen, bevor er am Dienstag weiter zum NATO-Gipfel nach Rom fliegt.

„Ja zum Frieden, Nein zum Krieg“

Bei ihrer Kundgebung am Sonntag in Paris kritisierten die Demonstranten sowohl die Innen- als auch die Außenpolitik der USA. Nach einem Bericht des französischen Fernsehsenders LCI gingen in der Hauptstadt 4.500 Menschen auf die Straße. Auf dem Weg vom Place de la Republique zur Bastille riefen sie „Ja zum Frieden, Nein zum Krieg“. Einige kritisierten Bushs Unterstützung für die Todesstrafe. Zu den Organisatoren gehörten das in Paris ansässige Bündnis von Globalisierungsgegnern, Attac, Umweltgruppen und propalästinensische Organisationen. In Caen, wo Bush am Montag erwartet wird, gingen 1.000 Demonstranten auf die Straße.

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