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Bush hält an Begegnung mit Dalai Lama fest

©AP
US-Präsident George W. Bush hält an seinem von China heftig kritisierten Treffen mit dem Dalai Lama fest. Allerdings werde er ihn im Laufe des Tages nicht im Oval Office des Weißen Hauses, sondern in den Privatgemächern empfangen, sagte ein Sprecher am Dienstag in Washington.

Zur Begründung hieß es, der Dalai Lama sei „kein staatlicher, sondern ein religiöser Führer“. Am Mittwoch wird der Dalai Lama im Kapitol die höchste zivile Auszeichnung der USA, die Goldene Medaille des Kongresses, erhalten. Für Oktober ist auch noch eine Zusammenkunft des Dalai Lama mit dem kanadischen Regierungschef Stephen Harper geplant.

Das chinesische Außenministerium hatte die Annullierung der Termine verlangt. Das Treffen im Weißen Haus stelle eine schwere Verletzung der grundlegenden Regeln der internationalen Beziehungen dar. Es verletze „die Gefühle der Chinesen“, sagte Außenminister Yang Jiechi. Außenamtssprecher Liu Jianchao sagte in Peking: „Wir fordern die USA ausdrücklich dazu auf, den Fehler zu korrigieren, die betreffenden Arrangements abzusagen und sich nicht mehr in die internen Angelegenheiten Chinas einzumischen.“

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