Bush besucht Waldbrandgebiete in Kalifornien

US-Präsident George W. Bush hat am Donnerstag ein von Waldbränden zerstörtes Gebiet in Kalifornien besucht. Gemeinsam mit Gouverneur Arnold Schwarzenegger schaute er sich die Schäden nahe der Stadt Redding von einem Hubschrauber aus an.

Schwarzenegger sprach von einer “fantastischen” Kooperation mit Washington bei der Bekämpfung der Feuer.

Bush hatte Ende Juni nach einem Hilferuf aus Kalifornien mehrere Regionen zum Notstandsgebiet erklärt. Das machte den Weg zu raschen Entsendung von Helfern, Geräten und Geldern frei.

Die wochenlangen schweren Feuer in dem Westküstenstaat haben seit dem 21. Juni eine Fläche von mehr als 3.400 Quadratkilometern vernichtet – das entspricht der Fläche von Berlin und dem Saarland zusammen. Zeitweise kämpften 20.000 Feuerwehrleute gegen mehr als 1.700 Brände. 100 Häuser wurden zerstört. Am Donnerstag brannte es noch an mehreren Dutzend Stellen, aber die gefährlichsten Feuer waren bereits eingedämmt.

Extreme Trockenheit in Kalifornien macht den Behörden aber weiter Sorge. Gewöhnlich brechen die schlimmsten Feuer erst nach den trockenen Sommermonaten im September und Oktober aus. Der letzte große Feuersturm in Kalifornien hatte im vergangenen Herbst eine Fläche von rund 2.600 Quadratkilometern vernichtet. Bei den schweren Bränden zwischen San Diego und Los Angeles waren über ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 2.000 Häuser wurden zerstört.

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