Burmas Militärregierung bestätigt ein Todesopfer

Die Militärregierung in Burma (Myanmar) hat am Mittwoch bestätigt, dass bei den Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten eine Zivilperson ums Leben gekommen ist.

Zudem seien in Rangun (Yangon) drei Menschen verletzt worden, hieß es in einer Erklärung der Regierung, die im Fernsehen und Radio verbreitet wurde. Bei dem Opfer handle es sich um einen 30 Jahre alten Mann. Unbestätigten Berichten zufolge gab es fünf Todesopfer.

Der französische Außenminister Bernard Kouchner teilte unterdessen in New York mit, dass sich der UN-Sicherheitsrat am späteren Mittwoch mit der Situation in Burma befassen werde.

Angesichts des gewaltsamen Vorgehens der Militärrregierung hat Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) ein deutliches Signal der internationalen Gemeinschaft gefordert. Kurz vor der Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats sagte Steinmeier am Mittwoch in New York: „Wir sind in der Verantwortung, die Militärregierung aufzufordern, mit diesem Gebaren aufzuhören.“ Der Außenminister zeigte sich besorgt über Berichte von mehreren getöteten Demonstranten: „Es spitzt sich zu.“

Der Minister wies darauf hin, dass insbesondere Burmas Nachbarland China, das im Sicherheitsrat über ein Veto-Recht verfügt, in die Bemühungen eingebunden werden müsse. Peking unterhält enge Beziehungen zur burmesischen Militärjunta. Durch ihr Vetorecht könnte die Volksrepublik einen Sanktionsbeschluss des Sicherheitsrats gegen Burma stoppen.

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