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Burgtheater gastiert nach über 50 Jahren wieder in Laibach

©© Heide Heide /Literaturhaus.at
Nach mehr als einem halben Jahrhundert gastiert das Wiener Burgtheater wieder in der slowenischen Hauptstadt Laibach (Ljubljana).

Beim Gastspiel am Sonntag und Montag kommt das Stück “Babylon” von Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek zur Aufführung. Das Ensemble des “nach Comedie Francaise zweitältesten Theaters Europas”, wie am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Laibach betont wurde, war seit 1955 nicht mehr in Slowenien zu sehen.

In der Theatersaison 1954-55 befand sich das Burgtheater auf Jugoslawien-Tournee und spielte in Agram, Belgrad und Laibach Goethes “Iphigenie auf Tauris” und Hofmannsthals “Anatol”. Die Gastspiele wurden im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich der Wiedereröffnung des im Zweiten Weltkriegs beschädigten alten Burgtheater-Gebäudes am Ring abgehalten. Nach dem Krieg war das Burgtheater zunächst im Ronacher untergebracht worden.

Diesmal gastiert das Burgtheater nicht im Slowenischen Nationaltheater (SNG), sondern im großen Konzertsaal des Kulturhauses “Cankarjev dom”, der 1200 Besuchern Platz bietet. Das Jelinek-Stück in der Regie von Nicolas Stemann wurde bei der Pressekonferenz als “engagiertes Zeitstück” präsentiert, das mit tragischen Ereignissen der Gegenwart (die Handlung spielt im Irak) zu tun habe. Daher erwarte man großes Publikumsinteresse, obwohl das experimentelle Stück eher als schwere Kost gilt. Nach der Vorstellung am Sonntagabend gibt es auch ein Gespräch von Regisseur Stemann mit einem der bekanntesten slowenischen Regisseure, Dusan Jovanovic.

Erst kürzlich hatten die Wiener Philharmoniker im “Cankarjev dom” gastiert, womit das Laibacher Publikum nun bereits zum zweiten Mal österreichische Hochkultur auf Spitzenniveau genießen kann. Die beiden Gastspiele seien ein Beleg für das stetige Wachstum des Kulturaustauschs zwischen den beiden befreundeten Nachbarstaaten, hieß es. Der Direktor des Laibacher Kulturhauses “Cankarjev dom”, Mitja Rotovnik, und seine künstlerische Leiterin Alja Predan betonten, dass der österreichische Botschafter in Laibach, Valentin Inzko, maßgebliche Verdienste dafür habe.

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