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Bürgermeister besuchten das Rote Kreuz

Auch Josef Bischofberger besuchte das Rote Kreuz
Auch Josef Bischofberger besuchte das Rote Kreuz

Weltrotkreuztag als Informationstermin genutzt!

Anlässlich des Weltrotkreuztages am 8. Mai lud Rotkreuz-Präsident Dipl. Vw. Siegfried Gasser am vergangenen Freitag Vorarlbergs Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in die Rotkreuz-Zentrale nach Feldkirch ein. Nach den Wahlen im April sollten besonders die neuen Bürgermeister einen Einblick in die Rotkreuz-Arbeit erhalten und ihren – immerhin sind die Gemeinden laut Gesetzt für das Rettungswesen zuständig – Partner in diesem Bereich kennen lernen.
Neben einer grundsätzlichen Information über die Leistungsbereiche erhielten die zahlreich erschienen Bürgermeister – unter ihnen auch gestandene Stadtchefs wie Mandi Katzenmayer und Richard Amann – auch einen Einblick in die Finanzierung der größten Non-Profit- und Rettungsorganisation im Lande. Dabei fanden besonders die über 500.000 ehrenamtlich und unetgeltlich geleisteten Arbeitsstunden große Anerkennung. “Freiwillige sind der Kit unserer Gesellschaft. Sie erbringen Dienstleistungen, die weder Markt noch öffentliche Hand in dieser Form zur Verfügung stellen”, so Siegi Gasser, Vorarlbergs Rotkreuz-Präsident, der seine Tätigkeit selbst ehrenamtlich ausübt.
In einer regen Diskussion wurden Fragen wie “Zeigt das Land und somit seine Gemeinden genug Anerkennung und Wertschätzung für die Freiwilligen? Sorgt die Wirtschaftskrise für Turbulenzen bei der größten Rettungsorganisation? Wie sieht die Entwicklung in naher und mittlerer Zukunft aus?” erörtert. Dabei wurden folgende Feststellungen gemacht: Die Freiwilligen widmen ihre freie Zeit, ihre Wochenenden jenen, die Hilfe brauchen. Obwohl die Anzahl der Freiwilligen in den letzten Jahren gestiegen ist, sinkt die investierte Zeit jedes einzelnen. Viele Freiwillige wollen sich nicht mehrere Jahre an eine Organisation oder einen Bereich binden. Die Wirtschaftskrise hat zu einem Rückgang der Spenden geführt und immer mehr Krankentransporte sind bei derselben Anzahl an hauptberuflichen Personal und Zivildienstleistenden zu erbringen. “Nur durch Bewusstseinsbildung und einer umfangreichen Finanzierung kann der Rettungs- und Krankentransportdienst des Roten Kreuzes weiterhin auf diesem hohen medizinischen Niveau und Qualität weitergeführt werden,” so der engagierte Präsident abschließend.

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