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Burgenländer beim Einheizen schwer verletzt

Beim Einheizen im Ofen seiner Zentralheizung hat sich Donnerstagnachmittag ein 83-jähriger Burgenländer in Trausdorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) schwere Brandverletzungen zugezogen. Um das Feuer anzufachen, dürfte der Pensionist einen mit Benzin getränkten Fetzen benutzt haben.

Beim Anzünden setzte eine Stichflamme seine Kleidung in Brand, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland heute, Freitag.

Mit brennendem Gewand lief der 83-Jährige zu seiner 65-jährigen Lebensgefährtin. Die Frau zerrte ihn sofort ins Freie, wälzte ihn im Gras und löschte mit Wasser die brennende Kleidung. Der Schwiegersohn der Frau alarmierte die Rettung.

Der Pensionist wurde in das Krankenhaus Eisenstadt gebracht. Er soll, nachdem sich sein Zustand stabilisiert hat, in eine Spezialklinik für Verbrennungsopfer nach Wien verlegt werden. Durch den Brand entstand nach Angaben der Exekutive kein Sachschaden. Die Feuerwehr Trausdorf überprüfte nach dem Zwischenfall den Heizraum auf Glutnester.

Nach dem Tod eines 60-Jährigen bei einem Brand in Karl (Bezirk Oberpullendorf) im Mittelburgenland am Donnerstag ist die Brandursache vorerst weiterhin unbekannt. Diesbezügliche Erhebungen dauern noch an, hieß es von der Sicherheitsdirektion. In der Wohnung des Mannes im Obergeschoß war am späten Nachmittag Feuer ausgebrochen. Der 60-Jährige starb vermutlich an den Folgen einer Rauchgasvergiftung.

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