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Bunte Umzüge für Homosexuellenrechte

Mehr Toleranz und mehr Rechte haben Homosexuelle auf farbenfrohen Umzügen in vielen europäischen Städten gefordert.

In der französischen Hauptstadt folgte am Samstag rund eine halbe Million Menschen dem Paris Bürgermeister, einem bekennenden Homosexuellen. Die alljährliche Regenbogenparade in Wien zog mehr als 100.000 Menschen an. Rund 8.000 Schwule und Lesben feierten in Zürich den Christopher Street Day. Und in Zagreb gingen erstmals einige Hundert Personen für die Rechte der Gleichgeschlechtlichen auf die Straße.

„Gleichheit“, forderte ein Banner, das Homosexuelle auf dem Umzug in Paris trugen. Zum Klang von Technomusik führte der Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoe die spektakuläre Parade vom Boulevard du Montparnasse über den Rive Gauche hin zum Place de la Bastille. Auch der ehemalige Kulturminister Jack Lang, der die Rechte der Gleichgeschlechtlichen unterstützt, war unter den bis zu 500.000 Teilnehmern.

Die schrille Regenbogenparade in Wien, die zum siebenten Mal abgehalten wurde, stand unter dem Motto „Miteinander“. Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle zogen über die historische Ringstraße, allerdings in die andere Richtung als sonst die Autos fahren. Die Veranstaltung endete mit einem Konzert.

„Liebt einander und kämpft für eure Rechte“, forderte der kroatische Innenminister, Sime Lucin, Hunderte von Menschen auf, die zum ersten Umzug des Landes für die Rechte der Homosexuellen erschienen waren. Im mehrheitlich katholischen Kroatien gibt es nach wie vor viele Vorurteile gegenüber Homosexuellen.

Unter dem Motto „We are family“ begingen die Andersliebenden in der Schweiz den Christopher Street Day mit einem bunten Umzug durch die Zürcher Innenstadt. Sie forderten die rechtliche Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Paare.

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