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Bundesregierung fast komplett zu diesjährigem Forum Alpbach erwartet

Inmitten eines Sommers, der auch innenpolitisch heiß zu werden verspricht, wird im August fast die gesamte Bundesregierung im Tiroler Bergdorf Alpbach erwartet. Mit wenigen Ausnahmen haben nach Angaben der Organisatoren alle Regierungsmitglieder von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) und Vizekanzler Wilhelm Molterer (V) abwärts ihre Teilnahme am diesjährigen Europäischen Forum Alpbach zugesagt.

Das Generalthema der hochrangig besetzten Gesprächsrunden, die von 14. bis 30. August zum heuer 64. Mal stattfinden, lautet “Wahrnehmung und Entscheidung”.

Politisch Aktuelles wird jedenfalls am Tapet sein: Etwa die brennende Frage der Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems, die sowohl in den Gesundheitsgesprächen (28. bis 30. August) als auch in den Reformgesprächen unter dem Motto “Steuern in Richtung Nachhaltigkeit” (18. bis 20. August) Thema sein wird. Der Wiener Gebietskrankenkassenobmann Franz Bittner, Apothekerkammerpräsident Heinrich Burggasser oder Ärztekammerpräsident Walter Dorner werden ebenso an den Debatten teilnehmen wie Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky.

Über die Zukunft der Marktwirtschaft diskutieren bei den Wirtschaftsgesprächen (26. bis 28. August) unter anderem der Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Markus Beyrer, IHS-Direktor Bernhard Felderer und ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer mit Bundeskanzler Gusenbauer. Ebenfalls zu den Diskussionsrunden erwartet werden die Wiener Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Siemens-Chefin Brigitte Ederer. Fehlen wird heuer Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl.

Zu den Technologiegesprächen sollen neben prominenten Wissenschaftern aus Europa und den USA mehrere österreichische Regierungsmitglieder – darunter Wissenschaftsminister Johannes Hahn, Infrastrukturminister Werner Faymann und Staatssekretärin Christa Kranzl (S) kommen. Außerdem werden vier Nobelpreisträger erwartet: Der Chemiker Jean-Marie Lehn von der Universite Louis Pasteur (Straßburg) bzw. dem College de France (Paris) und die Physiker Peter Grünberg (Forschungszentrum Jülich), Wolfgang Ketterle (Massachusetts Institute of Technology) sowie Gerard ‘tHooft vom Spinoza Institut der Universität Utrecht haben ihr Kommen zugesagt.

Der Frage nach “alten Allianzen” und “neuen Partnerschaften” sind die diesjährigen Politischen Gespräche gewidmet. Im Mittelpunkt stehen neben den euro-atlantischen Beziehungen und europäischen Partnerschaften das Thema Migration und die Wahrnehmung Russlands in Europa. Wie im Vorjahr wird es außerdem ein Panel zu Afrika geben.

Eröffnet werden die Politischen Gespräche von Forumspräsident Erhard Busek, dem slowenischen Außenminister Dimitrij Rupel und EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner, von der es eine Videobotschaft geben wird. Ihre Teilnahme an den Diskussionen zugesagt haben unter anderem Außenministerin Ursula Plassnik (V) und Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) sowie der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Zalmay Mamozy Khalilzad.

Zum Abschluss finden am 29. und 30. August die Architekturgespräche statt, die sich unter dem Titel “Gebaute oder verbaute Umwelt?” schwerpunktmäßig mit Wohnbau, Bürobau und Einzelhandel sowie mit Fragestellungen zu Raumplanung, Mobilität und Umwelt befassen.

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