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Bundesratspräsidentin Schwarz-Fuchs besuchte Indien

Die Gouverneurin des Bundesstaats Telangana, Tamilisai Soundararajan, mit Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs.
Die Gouverneurin des Bundesstaats Telangana, Tamilisai Soundararajan, mit Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs. ©Parlamentsdirektion / Ravi Batra
Zu einem Austausch mit Vertretern der größten Demokratie der Welt reiste Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs letzte Woche nach Indien.

Gemeinsam mit Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka traf sie zu einem Gespräch mit dem indischen Parlamentspräsidenten Om Birla zusammen. Außerdem fanden Arbeitsgespräche mit dem indischen Vizepräsidenten und Vorsitzenden der zweiten Kammer im indischen Parlament Venkaiah Naidu und dem indischen Außenminister Subrahmanyam Jaishankar statt. „Wir haben viele Kontakte für österreichische Firmen geknüpft. Indien bietet unserer Wirtschaft ein großes Potenzial für heimische Technologien, wie etwa Technik-Knowhow im Infrastrukturbereich bei Tunnelbau, Eisenbahn oder Smart Cities.  Auch Tele-Health-Applikationen oder Motorenentwicklung und Sicherheitstechnologie finden in Indien gute Chancen“, so Schwarz-Fuchs.

Eintrag in das Gästebuch: Von rechts: Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), Parlamentspräsident Sabha Om Birla
©Parlamentsdirektion / Ravi Batra

Ukraine-Krieg und Corona-Pandemie

Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs tauschte sich mit dem indischen Vizepräsidenten und Vorsitzenden der zweiten Kammer im Parlament Venkaiah Naidu auch über das parlamentarische System in beiden Ländern aus. Österreich sei, ebenso wie Indien, ein Bundesstaat, legte Schwarz-Fuchs dar. Wie die zweite Kammer des indischen Parlaments, tage auch der österreichische Bundesrat in Permanenz, so Schwarz-Fuchs, deren Interesse insbesondere der Zusammenarbeit zwischen den beiden Kammern in Indien galt. Weitere Themen waren auch in diesem Gespräch der Krieg in der Ukraine, der Anteil weiblicher Abgeordneter in den Parlamenten und die aktuelle Entwicklung in der Corona-Pandemie.

i5         Von rechts: Nationalratsabgeordneter Reinhold Lopatka (ÖVP), Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs, Außenminister der Republik Indien Subrahmanyam Jaishankar, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Botschafterin in Indien Katharina Wieser, Nationalratsabgeordneter Christoph Matznetter (SPÖ), Nationalratsabgeordneter Nikolaus Scherak (NEOS)
©Parlamentsdirektion / Ravi Batra

Die Ukraine beherrschte auch das Gespräch mit dem indischen Außenminister Subrahmanyam Jaishankar, bei dem dieser auf die Auswirkungen des Krieges und der Sanktionen gegen Russland auf Indien einging.

Wirtschaftliche Kooperation

Die Delegation reiste zudem in den Bundesstaat Telangana, wo sie das regionale Parlament in Hyderabad besuchte. Im Gespräch mit dem Präsidenten des Regionalen Parlaments Srinivas Reddy Parige zeigten sich Bundesratspräsidentin Schwarz-Fuchs und Nationalratspräsident Sobotka vor allem an der Zusammenarbeit zwischen der Bundes- und der Länderebene interessiert. Bei einem Treffen mit der Gouverneurin des Bundesstaats Telangana Tamilisai Soundararajan erfolgte ein Austausch über die Möglichkeiten einer verstärkten wirtschaftlichen Kooperation zwischen den beiden Ländern, unter anderem auf regionaler Ebene, und über die Rolle der Frauen in der indischen Politik und Gesellschaft.

Indische Alpla-Zentrale besucht

Im Zuge des Besuchs in Hyderabad eröffneten die Bundesratspräsidentin und der Nationalratspräsident das österreichische Honorarkonsulat, das eine wichtige Rolle nicht nur zur konsularischen Unterstützung für ÖsterreicherInnen in Indien, sondern auch zur Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern spielt. Zudem besuchten sie die indische ALPLA-Zentrale. Das Familienunternehmen ALPLA ist mit mehreren Niederlassungen erfolgreich am indischen Markt tätig.

(VOL.AT)

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