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Bundesrat bekämpft Abverkauf des Wassers

Die Wasserversorgung ist in Vorarlberg in öffentlicher Hand. Eine EU-Richtlinie soll Gemeinden nun eine Privatisierung ermöglichen.
Die Wasserversorgung ist in Vorarlberg in öffentlicher Hand. Eine EU-Richtlinie soll Gemeinden nun eine Privatisierung ermöglichen. ©VOL.AT/ Ludwig Berchtold
Schwarzach - Durch EU-Pläne drohten Privatisierung der Wasserversorgung und steigende Preise.

Vorarlberger Wasser in der Hand internationaler Konzerne? Der designierte Präsident des Bundesrats, Edgar Mayer (ÖVP), will das nicht zulassen.

Daher kämpft er gegen Pläne der Europäischen Kommission, allen Gemeinden die Möglichkeit zu geben, die Wasserversorgung zu privatisieren.

„Wenn das Wasser wie in Frankreich oder Spanien in private Hände kommt, dann bestimmen riesige Gesellschaften den Preis”, so Mayer im VN-Interview: „Gerade als Vorarlberger kann ich nur davor warnen.” Hierzulande sei Wasser bei höchster Qualität vergleichsweise günstig.

Der Bundesrat hat bereits in Brüssel protestiert und an die Bundesregierung appelliert, die Umsetzung der EU-Pläne zu verhindern.

Mayer übernimmt mit 1. Jänner als Vertreter Vorarlbergs für ein halbes Jahr den Vorsitz im Bundesrat. Diesen will er stärken.

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