Bulgarien deckte Babyhändler-Bande auf

Die bulgarischen Behörden haben einer Bande von Babyhändlern das Handwerk gelegt. Die Gruppe habe seit 2006 bis zu fünf schwangere Bulgarinnen pro Jahr ins benachbarte Griechenland geschleppt, so das Innenministerium in Sofia. Die Frauen hätten dort ihre Babys zur Welt gebracht und jeweils 5.000 Euro erhalten. Bis zu 8.000 Euro hätten griechische Adoptiveltern für ein Kind gezahlt, hieß es.

Der Handel sei von einem Ehepaar mit Frauen aus dem Süden Bulgariens organisiert worden. Der Mann und seine Frau wurden festgenommen. Sie sollen Helfer im eigenen Land und bei den griechischen Behörden gehabt haben. Bulgarien hatte erst im Juni ein Netz für den Verkauf von Babys in Griechenland zerschlagen.

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