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Bürgermeisterwechsel in der Innerbrazer Gemeindestube

Bürgermeisterwechsel Innerbraz
Bürgermeisterwechsel Innerbraz ©Doris Burtscher
Nach sieben Jahren Amtszeit übergibt Eugen Hartmann in jüngere Hände.
Bürgermeisterwechsel Innerbraz

Die Klostertalhalle wurde kurzerhand in ein Sitzungszimmer umfunktioniert und viele Gäste nahmen Platz. Sie kamen um dem Bürgermeisterwechsel beizuwohnen. Nach sieben Jahren Amtszeit verkündete Eugen Hartmann seinen Rücktritt aus der Gemeindepolitik und hielt eine kurze Rückschau. „Ich bin Ich geblieben, bin mir selbst treu geblieben“, umrahmte er die Geschehnisse rund um seine Amtszeit. Als großes „Schaffen“ muss hier der Bau des Gemeindezentrums mit Kinderhaus, Gemeindeamt und Musikproberaum erwähnt werden. Stolz blickte er auch auf den hohen Standard der Bildung in der Gemeinde hin. „Wir hatten spannende und bunte Teamsitzungen“, erläuterte er die mit hohem Level geführten Gemeindevertretersitzungen und betonte, dass es nie eine „Ich-AG“ gegeben hat und betonte den respektvollen Umgang untereinander.

Resümee

In seinem Resümee bedankte er sich bei allen für die Unterstützung, das Vertrauen und den Respekt. Eugen Hartmann, nun Altbürgermeister, hat diesen Weg vor drei Jahren in der Gemeindevertretung deklariert. Im vorzeitigen Rücktritt, im nächsten Jahr finden Gemeindewahlen statt, sieht er das Privileg, die Gemeinde in geordneten Verhältnissen an den designierten Nachfolger Hans-Peter Pfanner übergeben zu können. Bei der anschließenden Wahl durch die Gemeindevertreter war dann die Sache klar. Mit Hans-Peter Pfanner wurde ein lässiger und umsichtiger Nachfolger, ein toller Mensch gewählt. Die Wahl des Vizebürgermeisters fiel ebenfalls klar auf Thomas Bargehr. Bezirkshauptmann Johannes Nöbl vereidigte die zwei Neugewählten mit der Ablegung des Gelöbnisses nach §64 Gemeindegesetz und wünschte ihnen viel Erfolg für ihre Amtszeit. „In einem solchen Spannungsfeld zum Wohle der Bevölkerung zu handeln ist eine große Herausforderung. Bürgermeister und Vizebürgermeister zu sein heißt Bürgernähe walten zu lassen. Sie sind die Vertretung der Gemeinde nach außen“, so Nöbl in seiner Ansprache.

Projekte anpacken

Neobürgermeister Hans-Peter Pfanner wandte sich bei seiner Antrittsrede an die Versammelten in der Klostertalhalle. Er bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und versicherte den Gemeindevertretern die Sitzungen in gleicher offener Art und mit gleichem Respekt weiterzuführen. Mit Aubrücke, Kanalkataster, ÖBB Siedlungsprojekt, Friedhof, Parkplatz Schule, Tschol Areal wies er auf einige in naher Zukunft anstehenden Projekte, die es anzupacken gilt, hin. „Ich möchte mit offenen Ohren, mit Achtung und Respekt für unsere Gemeinde in diese Aufgabe starten. Ich bin zum Glück von engagierten Menschen umgeben, die zum Wohle der Gemeinde an einem Strang ziehen und einsatzfreudig sind“, schloss Pfanner seine Rede. Die Feuerwehr begrüßte ihren neuen Chef mit der Feuerwehrjacke und -kappe und gratulierte ihm zu seiner Wahl. Musikalisch gratulierten die Brazer Musikanten und wünschten Hans-Peter Pfanner alles Gute für sein neues Aufgabengebiet und bedankten sich bei Altbürgermeister Eugen Hartmann für die Zusammenarbeit und den Einsatz, insbesondere beim Schaffen des neuen Probelokales.

Willkommensgruß

Die Bürgermeisterkollegen Mandi Katzenmayer, Martin Burtscher und Florian Morscher hießen ihren neuen Kollegen herzlich willkommen und bedankten sich bei Eugen Hartmann für die wertvollen vergangenen sieben Jahre. Auch Familienangehörige, Gemeindemitarbeiter und einige Innerbrazer gratulierten den Zwei – Hans-Peter Pfanner zum Bürgermeister und Eugen Hartmann zur Pension.

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