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Bühne frei für junge Chöre

Die Freude am Singen war bei den teilnehmenden Chören förmlich spürbar.
Die Freude am Singen war bei den teilnehmenden Chören förmlich spürbar. ©ME
Am Bregenzerwälder Bezirksmusiksingen in Lingenau beteiligten sich rund 700 Volks- und Mittelschüler.
Bezirksjugendsingen in Lingenau

Lingenau. Unter dem Motto „Meor singod und tonzod, meor sand luschtig Lüt, meor zogod anand, was meor probod händ uf hüt“ stellten 26 Kinderchöre aus 17 Bregenzerwälder Schulen beim Bezirksjugendsingen im Wäldersaal Lingenau ihr Können unter Beweis. So beteiligten sich die Volksschulen Bizau, Riefensberg, Bersbuch, Alberschwende, Lingenau, Schoppernau, Langenegg, Krumbach, Mellau, Au, Bezau, Doren und Schwarzenberg. Mit dabei waren auch die Mittelschulen Au, Doren und Lingenau. Einen musikalischen Schwerpunkt setzte die Musikmittelschule Lingenau, die gleich mit vier Chören sowie der schuleigenen Blasmusik teilnahm.

Freude am Singen

Bei den alle drei Jahre stattfindenden Bezirksjugendsingen findet keine Wertung statt. Es geht nicht um Konkurrenz oder Punkteränge, sondern grundsätzlich um die Freude am Singen. Allerdings stellt die Teilnahme an solchen Chortreffen eine beträchtliche Motivation dar. Bedeutet doch der Auftritt beim Bezirksjugendsingen für viele kleine Sänger das erste Auftreten vor großem Publikum. Die riesige Teilnehmerzahl mit 700 Schülerinnen und Schülern zeigte eindrücklich, welchen Stellenwert das gemeinsame Singen im Bregenzerwald hat.

Bunte Vielfalt

Dem Wunsch der Organisatoren entsprechend, hatten die teilnehmenden Chöre ein Wälderlied in ihr Programm aufgenommen. „Die musikalische Vielfalt unserer Talschaft wurde durch die unterschiedlichen Interpretationen, der zum Teil auch wenig bekannten Wälderlieder, deutlich sichtbar“, betonte Hauptorganisator Martin Ritter. Besonders beeindruckt zeigte sich der engagierte Musiklehrer auch vom großen Engagement der Chorleiterinnen und Chorleiter. Die kleinen Sänger zwischen sechs und vierzehn Jahren sorgten durch eine breitgefächerte Stückauswahl für vielfältige musikalische Abwechslung. Als Gesamtstück sangen die Chöre in jedem Programmblock Schnadahüpfle, dazu hatte jede Schule in eigenes „Gsätzle“ gedichtet. Die Schnadahüpfle wurden von Elias Gmeiner (Steirische Harmonika) und Mirjan Winder (Kontrabass) begleitet.

Großer Applaus

Für die perfekte Organisation und den reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung zeichneten Martin Ritter, Direktor Roland Beer und Ingrid Held von der Musikmittelschule Lingenau in Kooperation mit Richard Bilgeri und Elisabeth Ellensohn vom Heimatpflegeverein Bregenzerwald verantwortlich. Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum bei den jungen Sängerinnen und Sängern für ihre gelungenen Darbietungen. Als kleines Dankeschön erhielten alle teilnehmenden Schulen – gesponsert vom Heimatpflegeverein Bregenzerwald – die Ausgabe von „Bregenzerwälder Lieder und Jodler“ in Klassenstärke. ME

 

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