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Buckelwale retten Robben vor Orcas

Buckelwale schützen Robben offenbar instinktiv davor, von Killerwalen gefressen zu werden. In einem im US-amerikanischen "Natural History Magazine" veröffentlichten Artikel berichteten die Forscher Robert L. Pitman und John W. Durban über entsprechende Beobachtungen im Zuge einer Expedition in den Gewässern zwischen Südamerika und der Antarktis. Als Motiv vermuten die Wissenschafter einem dem menschlichen Mitleid ähnlichen Instinkt zugunsten schwächerer Lebewesen.
In dem Artikel beschreiben Pitman und Durban, wie jeweils zwei Buckelwale eine von der Erbeutung akut bedrohte Robbe in ihre Mitte nahmen und so vor einer Gruppe jagender Orcas in Sicherheit brachten. In einem dritten Fall filmten die Wissenschafter, wie ein Buckelwal die gefährdete Robbe von einer zertrümmerten Eisscholle durch eine Rollbewegung auf den Rücken mit seinen riesigen Vorderflossen “in die Arme nahm” und durch Stupsen mit der Flosse so lange vor dem Hinuntergleiten in das Wasser bewahrte, bis sich die Robbe selbst in Sicherheit bringen konnte.

Die Forscher vermuten als Grund für das Verhalten der Buckelwale eine Art Mutterinstinkt, der durch das aggressive Jagdverhalten der Orcas ausgelöst wird. Die Wale hatten selbst gerade keine eigenen Kälber in ihrer Obhut, als sie die Robben retteten. Die vor knapp einem Jahr gemachten Beobachtungen verglichen Pitman und Durban mit anderen Fällen von ersatzelterlichem Verhalten bei Mensch und Tier, wie etwa dem Halten von Haustieren oder der gegenseitigen “Adoption” von Katzen und Hunden.

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