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Brüssel: Anti-Terror-Prozess

Im Prozess gegen 13 mutmaßliche Mitglieder einer islamistischen Untergrundgruppe hat die belgisches Justiz die drei Hauptverdächtigen am Donnerstag für schuldig befunden.

Das Gericht in Brüssel sah es als erwiesen an, dass es sich bei den drei marokkanischstämmigen Belgiern um Führungsmitglieder der belgischen Zelle der Organisation Groupe Islamique Combattant Marocain (GICM) handelt. Die Gruppe wird unter anderem für die Beteiligung an den Anschlägen in Casablanca 2003 und Madrid 2004 verantwortlich gemacht.

Im marokkanischen Casablanca starben 33 Menschen am 16. Mai 2003, bei den Bombenattentaten in der spanischen Hauptstadt am 11. März 2004 wurden 191 Menschen getötet. Die drei Angeklagten brachten dem Gericht zufolge nach den Anschlägen in Madrid GICM-Mitglieder in Belgien unter, außerdem sammelten sie Geld für die Gruppe. Die Verkündung des Strafmaßes wurde für den Abend erwartet. Gemäß der neuen belgischen Anti-Terror-Gesetzgebung könnten die Angeklagten zu fünf Jahren Haft oder mehr verurteilt werden.

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