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"Bruno" Streiter im VN-Interview

Bruno Pezzey zu Ehren wurde vor zehn Jahren der "Bruno" durch die Vereinigung der Fußballer (VdF) ins Leben gerufen. Unter den Preisträgern 2006 ist auch Altach-Trainer Michael Streiter als "Coach des Jahres".

Im “VN”-Interview sprach Michael Streiter über das Nationalteam und den SCR Altach.

VN: Gratulation zur Auszeichnung, was bedeutet sie dir?
Streiter: “Es macht richtig stolz. Gewählt haben ja die Spieler und meine Trainerkollegen. Ich spürte danach in Gesprächen mit Schachner, Weber oder Jara, welcher Respekt mir entgegengebracht wird. Ansonsten würden sie nicht sagen: ‘Mit der Mannschaft wäre sonst niemand aufgestiegen’ oder ‘Lass dich nicht von deinem Weg abbringen’. Wenn ich an einen grauen Ex-Rapidler denke, der hat diese Auszeichnung noch nicht erhalten.”

VN: Thema Nationalmannschaft – war das Team auch ein Thema?
Streiter: “Wir haben die Partie zusammen angeschaut. Für uns ist das Team immer ein Thema. Jeder einzelne Trainer muss zu einer positiveren Stimmung beitragen.”

VN: Deine Meinung zum Spiel gegen Costa Rica?
Streiter: “Wer ist schon begeistert, wenn er vor 200 Leuten spielt. Tatsache ist aber, dass unser Team derzeit nicht den Stellenwert besitzt, Euphorie auszulösen. Wichtig war, dass zwei Mal ein Rückstand aufgeholt wurde – allerdings gegen eine Mannschaft, die ich nicht beurteilen kann. Der Trainer aber sagt, er hat Fortschritte gesehen. Und er muss es wissen, denn er arbeitet mit den Spielern.”

VN: Und wie siehst du das Team?
Streiter: “Mit Wallner und Linz haben wir vorne zwei hungrige Spieler. Letzterer, so denke ich, ist einer, der unser Trefferkonto aufpolieren kann. Wir haben viele junge Spieler, deswegen mache ich mir auch keine Sorgen. Wo war Deutschland ein Jahr vor der WM? Da haben sie gegen die Slowakei 0:2 verloren. Für mich ist das Nationalteam eine Momentaufnahme. Schnell kann einer, wie vielleicht Marc Janko, explodieren. Wichtig für uns ist, dass ein Weg gefunden und das System verbessert wird.”

VN: Fehlt nicht eine Führungsperson?
Streiter: “Einer allein kann es auch nicht richten. Aber ein Prager hat das Zeug dazu, er kann es werden. Die Spieler müssen einfach wissen, dass der Trainer ihnen das Vertrauen gibt und sie auch weiterspielen lässt.”

VN: Wie geht es in Altach weiter?
Streiter: “Wir müssen die Fehler abstellen und konsequent weiterarbeiten. Uns fehlen die Möglichkeiten, nur Spieler zu holen. Vielen fehlt nur ein kleines Erfolgserlebnis, dass sie sehen, es geht doch. Aber jeder bekommt seine Chance.”

VN: Gibt es einen Spieler, dem du eine Explosion zutraust?
Streiter: “Ich habe schon einen oder zwei, aber darüber möchte ich nicht sprechen. Wenn er die Scheu ablegt, hat er die Möglichkeit, 2008 dabei zu sein.”

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