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Brüssel gedenkt der Opfer der Anschläge vor einem Jahr

Am Abend gibt es einen Gedenkgottesdienst
Am Abend gibt es einen Gedenkgottesdienst ©APA (AFP)
Brüssel gedenkt am Mittwoch mit Schweigeminuten und Gedenkfeierlichkeiten des ersten Jahrestages der Terroranschläge in der belgischen Hauptstadt. In den Straßen und U-Bahnen war schon in der Früh verstärktes Aufgebot von Polizei und Militär zu sehen, Hubschrauber kreisten über der Stadt. Am Flughafen war wegen der Trauerfeier der Flugverkehr für eine halbe Stunde unterbrochen.
Terror in Brüssel
Terror in Brüssel 2016 I
Terror in Brüssel 2016 II

Sowohl am Flughafen von Zaventem, wo um 07.58 Uhr des 22. März 2016 die ersten Selbstmordattentate ausgeführt wurden, als auch in der Metro-Station Maelbeek, wo kurz darauf um 09.11 Uhr weitere Bomben explodierten, gab es Schweigeminuten. Neben König Philippe und Mathilde nahmen daran Vertreter der belgischen Regierung und Mitglieder der EU-Kommission teil. In der Nähe der EU-Kommission soll eine Skulptur enthüllt werden, die an das Attentat erinnert.

Am Nachmittag wird ein Trauerzug vom Gemeindeplatz des Brüsseler Stadtteils Molenbeek bis an den Börsenplatz im Zentrum marschieren. Am Abend halten Gläubige in der Kathedrale Saints-Michel-et-Gudule eine Totenwache.

“Vielfältige Gesellschaft verteidigt”

Nach Ansicht von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verteidigten die Europäer ihre Werte und Freiheiten im Kampf gegen den Terrorismus. “Deswegen sind die Terroristen gescheitert. Denn wir haben auf ihren Hass und ihre Gewalt geantwortet, indem wir die Demokratie und das friedliche Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft verteidigt haben”, sagte Juncker am Mittwoch.

Juncker erklärte weiters zum Gedenken an die Brüsseler Terroranschläge: “Diese abscheulichen, terroristischen Anschläge wollten das Herz Europas treffen – hier in Belgien, in Brüssel, dieser vielsprachigen, multikulturellen Stadt, deren harmonisches Miteinander wir alle so schätzen. Doch angesichts dieser beispiellosen und unbegreiflichen Gewalt haben die Menschen in Brüssel und Belgien die Hoffnung nicht aufgegeben, vielmehr haben sie sich dazu entschlossen – unterstützt von anderen europäischen Völkern -, dem Terror die Stirn zu bieten.”

Auf “diese bemerkenswerte Willensstärke, die uns Europäerinnen und Europäer antreibt, müssen wir unsere Zukunft aufbauen”, so der EU-Kommissionschef. “Das sind wir jedem einzelnen Opfer dieser Anschläge schuldig.”

Bei den Anschlägen in Zaventem und Maelbeek waren 32 Menschen getötet und mehr als 300 Menschen verletzt worden. Zu den Attentaten bekannte sich die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS).

(APA/ag.)

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