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Brockenhaus - im Oberland

Heinz Werner Blum mit Ernst Schmid (re.)und Berno Witwer (li.) im Brockenhaus Sulz.
Heinz Werner Blum mit Ernst Schmid (re.)und Berno Witwer (li.) im Brockenhaus Sulz. ©amp

Vorarlberger Lebenshilfe eröffnet im Blumenegger Gewerbepark ein “Brockenhaus”.
Thüringen In Sulz und in Lochau funktioniert die “Brockenhaus”-Idee bereits vorbildlich. Jetzt erweitert die Vorarlberger Lebenshilfe mit Noch-Geschäftsführer Werner Blum das erfolgreiche Second-Hand und Raritäten-Shop Modell um einen Standort im Oberland. Im Blumenegger Gewerbepark werden nach dem Auszug der Firma Hollu von der Lebenshilfe gleich 900 Quadratmeter Ausstellungsfläche angemietet, auf denen Zier- und Gebrauchsgegenstände, Möbel in späterer Folge vielleicht auch einmal exklusive Bekleidungsstücke und Accessoires zum Verkauf angeboten werden. “Die Materialien sind teilweise neu, teilweise gebraucht aber funktionell und visuell tadellosem Zustand”, sagt Ernst Schmid im Sulzer-Brockenhaus. Hier wird auch bereits die Shop in Shop-Idee erfolgreich praktiziert. Das Brockenhaus sorgt mit einer durchschnittlichen Tagesfrequenz von 250 Besuchern für Interesse an einer integrierten Strickstube und Boutique. Im Gegenzug werden von den privaten Betreibern Stricknachmittage und Modeschauen als zusätzliche Besuchermagneten für das von der Lebenshilfe betriebene Tagesbistro angeboten.

Lebenswerk des Werner Blum
Wenn am 16. Oktober 2011 das “Brockenhaus” im Blumenegger Gewerbepark seine Pforten öffnet, schließt sich für den Chef der Vorarlberger Lebenshilfe, Heinz Werner Blum ein 20-jähriger Kreis einer erfolgreichen Aufbauarbeit zu einem “Großunternehmen” im Einsatz für die sozial Schwächsten Mitbürger. Blum geht Ende des Jahres in Pension und übergibt sein Amt an Michaela Wagner, die bisherige Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung. Mit verschiedenen Ausbildungseinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Handicap, dem Hotel Viktor in Viktorsberg, dem Wildpark-Kiosk in Feldkirch, den Brockenhäusern wurden Plattformen für einen offenen Zugang von Behinderten mit Nichtbehinderten geschaffen.

Ehrenamtliche gesucht
Das Modell “Brockenhaus” beruht vorwiegend auf dem Ehrenamt. Gemeinsam mit Behinderten kümmern sie sich um den Verkauf der Waren. Daneben wird Pflichtschulabsolventen auch die Möglichkeit der Teilqualifizierung und der Anlehre durch professionelle Kräfte geboten. Dank Zusammenarbeit mit Institutionen wie Werkzeit, ABO oder Caritas gibt es bereits ein engmaschiges Netz. Die Koordination für das “Brockenhaus” Oberland übernimmt Berno Witwer als langjährig Vertrauter von sozialen Einrichtungen. AMP

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