Britischer Teenager nach Bomben-Anruf in Weißem Haus bestraft

Er rief betrunken im Weißen Haus in Washington an, warnte vor einer Bombe in New York und löste damit eine internationale Anti-Terror-Aktion aus: Ein britischer Teenager hat jetzt dafür eine Bewährungsstrafe erhalten.

Der damals 17-Jährige aus der Nähe von Sheffield hatte im Mai 2008 während einer Grillparty am Sitz des US-Präsidenten angerufen und behauptet, in den Madison Square Garden-Arenen in New York sei ein Sprengkörper deponiert. An den Terrorermittlungen waren das FBI, die New Yorker Polizei und die britische Anti-Terror-Behörde beteiligt.

Das Gericht in Sheffield verurteilte den Jugendlichen am Montag zu einer halbjährigen Haftstrafe, die 18 Monate auf Bewährung ausgesetzt wurde. “Welche Verzweiflung und welchen Ärger ein solcher falscher Alarm bei Amerikanern auslöst, ist unvorstellbar”, sagte der Richter. Der Teenager muss auch 250 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und ein Bußgeld von 70 Pfund (80 Euro) zahlen.

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