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Britischer Finanzminister droht Schotten mit Rauswurf aus dem Pfund

Sieben Monate vor Referendum über Unabhängigkeit.
Sieben Monate vor Referendum über Unabhängigkeit. ©DAPD
Der britische Finanzminister George Osborne hat den Schotten mit dem Rauswurf aus dem Pfund gedroht, sollten sie sich bei ihrem Referendum im September für die Unabhängigkeit entscheiden.

“Wenn Schottland sich von Großbritannien entfernt, dann entfernt es sich auch vom britischen Pfund”, sagte er am Donnerstag in Edinburgh. Es gebe dann “keinen rechtlichen Grund” für eine gemeinsame Währung.

“Nichts als Verwirrung”

Der Verlust des Pfundes ist die bisher schärfste Drohung, die London gegen die Unabhängigkeitsbefürworter in Edinburgh ins Feld geführt hat. An der Spitze der Unabhängigkeitsbewegung steht Alex Salmond, Chef der schottischen Regionalregierung. Er reklamiert das Recht, auch bei der Unabhängigkeit dürfe Schottland das Pfund behalten und Mitglied einer gemeinsamen Währungszone sein.

Osborne warf Salmond vor, er und seine Schottische Nationalpartei (SNP) hätten bisher “nichts als Verwirrung, wilde Behauptungen und leere Drohungen” beigesteuert. “Sie sind wie die wütende Partei bei einer chaotischen Scheidung. Aber das Pfund kann nach einer Trennung nicht zwischen zwei Ländern aufgeteilt werden, als wäre es eine CD-Sammlung.”

Cameron ruft Schotten zum Bleiben auf

Der britische Premierminister David Cameron hat bisher einen versöhnlicheren Ton angeschlagen. Er hatte in der vergangenen Woche eindringlich alle Menschen im Vereinigten Königreich aufgerufen, ihre schottischen Freunde und Verwandten zu einer Absage an die Abspaltung zu bewegen: “Hängen Sie sich ans Telefon, kommen Sie zusammen, schicken Sie E-Mails, twittern Sie, sprechen Sie, verbreiten Sie die Botschaft: Wir wollen, dass Ihr bleibt.”

Das Referendum findet am 18. September statt. In jüngsten Umfragen liegen Befürworter eines Verbleibs im Königreich zwar weiter in Führung, allerdings schwindet ihr Vorsprung.

(APA)

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