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Britischer Ausschuss setzt Untersuchung zu Irak-Krieg fort

Nach mehrmonatiger Unterbrechung setzt die Untersuchungskommission des britischen Unterhauses am Dienstag ihre Anhörungen zur britischen Beteiligung am Irak-Krieg fort.

Die öffentlichen Anhörungen hatten im November begonnen, befragt wurden zahlreiche hochrangige Beamte, Diplomaten, Offiziere und Politiker, unter ihnen die früheren Premierminister Tony Blair und Gordon Brown. Bei der nun beginnenden zweiten Runde der Anhörungen soll auch der frühere UNO-Chefwaffeninspektor Hans Blix befragt werden, der den Einmarsch im Irak 2003 äußerst kritisch gesehen hatte. Großbritannien und die USA hatten dem irakischen Staatschef Saddam Hussein den Besitz von Massenvernichtungswaffen vorgeworfen, solche wurden aber nie gefunden.

“Enge, aber keine sklavische Beziehung” zu den USA

Die neue konservativ-liberale Koalitionsregierung Großbritanniens will, wie Außenminister William Hague betonte, eine “enge, aber keine sklavische Beziehung” zu den USA. Der frühere Labour-Premier Blair war wegen des unpopulären Eintritts Großbritanniens in den Irak-Krieg an der Seite der USA als “Bushs Pudel” beschimpft worden. Der frühere britische Generalstaatsanwalt Ken Macdonald hat Blair und Bush einen “erschreckenden Betrug” vorgeworfen, um die Menschen von dem verhängnisvollen Krieg zu überzeugen. Großbritannien war der wichtigste Verbündete der USA, als diese im März 2003 den Irak überfielen.

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