Britische Staatsanwaltschaft prüfte Promi-Handyaffäre

In die Affäre um britische Journalisten, die Handys von Prominenten und Politikern angezapft haben sollen, hat sich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Es solle überprüft werden, ob in dem Fall alle notwendigen Schritte eingeleitet worden seien, sagte Oberstaatsanwalt Keir Starmer. Gleichzeitig erwogen mehrere Prominente, Klage einzureichen, erklärte der Medienanwalt Mark Stephens am Freitag.
Boulevard-Journalisten sollen Handys von Stars abgehört haben

In der Affäre geht es um Journalisten der Boulevardzeitung “News of the World”, die sich für ihre Geschichten mit Hilfe von Privatdetektiven im großen Stil in Handy-Mailboxen gehackt haben sollen. Unter den Betroffenen sind nach Angaben der Zeitung “Guardian” Schauspielerin Gwyneth Paltrow und Model Elle MacPherson sowie Londons Bürgermeister Boris Johnson und Alex Ferguson, der Manager von Manchester United.

Scotland Yard hatte in der Sache schon vor drei Jahren Ermittlungen unternommen. Ein Reporter der Zeitung musste damals ins Gefängnis, weil er sich in das Telefon von Mitarbeitern des Königshauses eingehackt hatte. Die Polizei schloss am Donnerstag jedoch aus, die Ermittlungen erneut aufzunehmen, da die Beweise dazu nicht ausreichten.

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