AA

Brisante Themen im Frauenmuseum

Von Frauen und Gewalt handeln die beiden Ausstellungen im Frauenmuseum Hittisau.
Von Frauen und Gewalt handeln die beiden Ausstellungen im Frauenmuseum Hittisau. ©ME
Ausstellungen: Frauen und Gewalt

Hittisau. Zwei parallel laufenden Ausstellungen eröffnet das Frauenmuseum Hittisau am Donnerstag, 5. Mai, 19 Uhr. “Frauen im Kreuzfeuer” der britischen Kriegsfotografin Jenny Matthews sowie “Silent Witnesses”, ein Projekt über häusliche Gewalt in Österreich, werden im Rahmen des Schwerpunktprojekts “Frauen und Gewalt” präsentiert. “Auch eine Kulturinstitution muss gesellschaftlich brisante Themen aufgreifen, durch Ausstellungen und Veranstaltungen beleuchten und unterschiedliche Sichtweisen anbieten”, erläutert Stefania Soraperra Pitscheider, Direktorin des Frauenmuseums Hittisau.

Frauen im Kreuzfeuer
Seit mehr als 20 Jahren dokumentiert die Fotografin Jenny Matthes die Erfahrungen, die Frauen auf der ganzen Welt mit Krieg und Gewalt machen. Auf ihren Bildern hält sie den unbeugsamen Überlebenswillen und den Einfallsreichtum dieser Frauen fest. Matthews Fotografien zeigen, wie Frauen von Afghanistan bis Uganda Krieg und Gewalt überlebt haben, ein neues Leben beginnen und entscheidend am Wiederaufbau mitwirken.

Häusliche Gewalt
Rund vierzig Frauen werden jährlich in Österreich ermordet. Viele davon von ihren Ehemännern, Lebensgefährten, Brüdern oder Ex-Partnern. Die Ausstellung “Silent Witnesses” ist diesen Frauen gewidmet, damit ihre Geschichte nicht vergessen wird. Zur Eröffnung sprechen Tanja Kopf (IfS-Notschlafwohnung), Stefania Soraperra Pitscheider und Landesrätin Greti Schmid.

Die Ausstellung ist bis 26. Juni jeweils donnerstags von 15 bis 20 Uhr, freitags von 14 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr zu besichtigen. ME

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Hittisau
  • Brisante Themen im Frauenmuseum
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen