Briatore fordert mehr Geld für Teams

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Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Vertreter der Konstrukteure haben sich am Dienstag in Mara­nello, dem Hauptquartier von Ferrari, getroffen.

Sie haben über die von FIA-Präsident Max Mosley vorgeschlagenen neuen Regeln diskutiert, die 2012 in Kraft treten sollen. Außerdem wurde über die Unterzeichnung des Paktes über die Verteilung der Einnahmen auf die Teams gesprochen.

In einem Interview mit der italienischen Sporttageszeitung “Gazzetta dello Sport” forderte Renault-Teamchef Flavio Briatore am Dienstag eine tiefgreifende Änderung in der Königsklasse. “Die Teams fühlen sich verlassen. Man muss die Formel 1 neu definieren, vor allem was die Zahl der Rennen, die Kosten und die Einnahmen betrifft”, meinte Briatore.

“Ecclestone kassiert heute 50 Prozent der Einnahmen. Wir müssten aber unsere Kosten um 50 Prozent reduzieren. Wie? Wir müssen von den Motoren beginnen. Sie sollen umweltfreundlicher sein”, erklärte Briatore. “Wir müssen Mosleys Herausforderung annehmen, bis 2015 den Treibstoffverbrauch um 50 Prozent zu reduzieren, und die zu hohen Kosten der Motoren reduzieren. Auch das Personal muss gekürzt werden.”

Renault befinde sich auf diesem Weg, habe dadurch aber einen erheblichen Wettbewerbsnachteil. “Das Problem ist, dass Renault sich an den aktuell geltenden Regeln der Motoren gehalten hat, und somit betrogen worden ist”, meinte Briatore. “Andere Teams haben sich nicht an die Regeln gehalten und sind vor uns, das ist unfair.”

Der Teamchef gab sich überzeugt, dass der zweifache Weltmeister Fernando Alonso trotz einer durchwachsenen Saison bei Renault bleiben wird. “Er fährt sehr gut, doch es fehlen ihm viele Punkte. Wir haben weniger Punkte, als wir verdienen würden”, sagte Briatore. Als neuen Weltmeister setzt der Renault-Boss auf Titelverteidiger Kimi Räikkönen im Ferrari.

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